Empire State Building von Andreas Feininger
Andreas Feininger

Empire State Building

1940 / 2011
Open Edition, Archivstempel
Limited Edition, Auflage: 100, Archivstempel
30 x 24
60 x 48
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Rahmen

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm, Spessart-Eiche schwarz, 64 x 54 cm(Außenmaß)

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Hintergrundinformationen zu Andreas Feininger
Einführung
In Paris 1906 geboren, bei Berlin aufgewachsen, in Weimar und Dessau zum Bauhaus-Architekten ausgebildet, siedelte Andreas Feininger, der älteste Sohn des berühmten Malers Lionel Feininger, 1939 nach New York über, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. New York mit seinen Wolkenkratzern, den mächtigen Kais und riesigen Ozeandampfern, den unendlich langen Boulevards, Eisenbahn-Hochtrassen und tiefen Straßenschluchten bot seinem fotografischen und formexperimentellen Naturell einen perfekten motivischen Hintergrund. Andreas Feininger war weniger ein quirliger Fotoreporter mit schneller Kleinbildkamera als ein technisch versierter Perfektionist mit schwerer Fachkamera, fünfbeinigem Stativ und langen Belichtungszeiten. Als genialer Tüftler hatte er in jungen Jahren nicht nur einen schwenkbaren Vergrößerer aus Holz entwickelt, sondern auch ein enormes Teleobjektiv aus Kästen und einer 28-Zoll-Linse vom Flohmarkt gebaut. Insbesondere die langen Brennweiten ermöglichten es ihm in New York, selbst die höchsten Gebäude wie das Empire State Building perspektivisch unverzerrt und in ausgewogenem Größenverhältnis abzubilden. „Um so zu sehen, wie die Kamera sieht, muss ein Fotograf seine gesamten Sinne zum Schweigen bringen“, sagte er einmal, um deutlich zu machen, worauf es ihm bei der Fotografie ankam. Weniger die augenblickliche Stimmungslage beim Fotografieren entscheidet über das Bild, als jene Emotionen, die anschließend vom Bild selber ausgehen. Sie bestimmen den Grad der Perfektion und jenes Wesen, das ein gelungenes Bild unsterblich werden lässt. Feininger betrachtete die Fotografie fast wissenschaftlich, ohne in seinen Bildern je in Langeweile zu fallen. Ganz im Gegenteil, nicht nur seine formal perfekten Aufnahmen, sondern insbesondere auch seine Fachpublikationen und kreativen Handbücher erfreuten sich größter Beliebtheit. Was er beim täglichen Gebrauch der Kamera für das legendäre New Yorker Magazin „Life“ lernte, das gab er spannend und inspirierend weiter an den wissbegierigen Nachwuchs. Ein Starporträtist wie Peter Lindbergh sagte einmal, dass für ihn die Fotografie mit Feiningers Buch „Creative Photographer“ begonnen habe. Für Feininger war die Bildsprache der Fotografie die einzige Sprache, die überall in der Welt verstanden werden kann. Und so bestechen seine New York Bilder noch heute. Obwohl längst Klassiker, wirken sie noch immer wie frisch herauf geholt aus einer bestimmten Vergangenheit der Stadt. Wie Zeitmaschinen katapultieren sie den Betrachter zurück in weit zurück liegende Dekaden. Angesichts ihrer formvollendeten Schönheit wünscht man sich, die Zeit wäre bloß stehen geblieben. Seine Bilder, seine fototechnischen Erfindungen, seine lehrreichen Bücher und Reflexionen über Fotografie weisen Andreas Feininger als modernes Genie aus.

Stephan Reisner
Vita
1906 Geboren in Paris, Frankreich

1922-25 Studium der Kunstschreinerei bei Walter Gropius Bauhaus Universität, Weimar, Deutschland

1925-28 Studium der Architektur, Bauhaus Universität, Weimar/Zerbst, Deutschland

1929-1931 Architekturzeichner der Kaufhauskette Karstadt, Hamburg, Deutschland

1939 Übersiedlung nach New York, USA

1943-1962 Redaktionsfotograf für das Life Magazine, New York, USA

Februar 1999 gestorben im Alter von 92 Jahren in Paris, Frankreich
Kollektionen
Eastman House Museum of Photography & Film, Rochester, New York, USA

Andreas Feininger at the Metropolitan Museum of Art, New York City, USA

Museum of Fine Arts, Boston, USA

San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco, USA

U.S. Library of Congress, Washington D.C., USA

Addison Gallery of American Art, Andover, Massachusetts, USA

Brauer Museum of Art at Valparaiso University, Indiana, USA

Cleveland Museum of Art, Ohio, USA

Fred Jones Jr. Museum of Art at the University of Oklahoma, USA

Museum of the City of New York, USA

Neue Galerie Museum for German and Austrian Art, New York City, USA
Ausstellungen
2007 Andreas Feininger, Stockholm 1933-39, Scandinavia House, New York, USA

2006 20/30 Vision, An Anniversary Celebration, Bonni Benrubi Gallery, New York, USA

2006 57 on 57th Street; Bonni Benrubi Gallery, New York, USA

2005 André Raffray, Brooklyn Bridge, Achim Moeller Fine Art, New York, USA

2005 Cityscapes, Gallery Hoffman, München, Deutschland

2004 Visions of America, Photographs from the Whitney Museum of American Art; University of Kentucky Art Museum, Lexington, Kentucky, USA

2003 Photographs We Know, Iconic Images, Fahey/Klein Gallery, Los Angeles, Kalifornien, USA

2002 Visions of America, Photographs from the Whitney Museum of American Art; Whitney Museum of Art, New York, USA

2001 Bright Lights, Big City, Winston Wachter Mayer Fine Art, New York, USA

1999 Bright Lights, Big City, Winston Wachter Fine Art, Seattle, Washington, USA

1998 Urban Structure and Form, SoHo Triad Fine Arts New York, USA

1997 Early Experimental Work, Bonni Benrubi New York, USA

1995 Andreas Feininger, In His 89th Year; Bonni Benrubi Gallery, New York, USA

1995 Let’s Go To The Movies, Bonni Benrubi Gallery, New York, USA

1994 New York in the Forties, New York Historical Society, New York, USA

1978 Andreas Feininger, A Retrospective, International Center of Photography, New York, USA

1976 The American Museum of Natural History, New York, USA

1972 The Oakland Museum, Kalifornien, USA

1970 The Heckscher Museum, Huntington, New York, USA

1968 Trinity College, Hartford, Connecticut, USA

1967 Cambridge Art Association, Cambridge, Massachusetts, USA

1965 Landesbildstelle, Hamburg, Deutschland

1963 Carl Siembab Gallery, Boston, USA

1961 The Anatomy of Nature, The American Museum of National History, New York, USA

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