Ilya & Emilia Kabakov
The House of Dreams von Ilya & Emilia Kabakov
The House of Dreams
The House of Dreams
2005 / 2008

The House of Dreams

Limited Edition, Auflage: 200, Signiert
Passepartout Rahmen - Kanadischer Ahorn weiß
75,4 x 94,8 cm (Außenmaß)
Werknummer: IEK01

€ 298,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. € 16 Versand

Ilya & Emilia Kabakov

The House of Dreams

Limited Edition, Auflage: 200, Signiert
2005 / 2008
The House of Dreams von Ilya & Emilia Kabakov
€ 298,00
52 x 71,4 cm

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm

Kanadischer Ahorn weiß

€ 298,00
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inkl. MwSt. zzgl. € 16 Versand

Weitere Werke von Ilya & Emilia Kabakov

Hintergrundinformationen zu Ilya & Emilia Kabakov

Das Haus der Träume

"Das Haus der Träume" wurde zum Jahreswechsel 2005/2006 in der Serpentine Gallery, London installiert. Es war ein Ort des Ruhens und der Versenkung.

Die "totale" Installation ist der Begriff, den die Kabakovs für ihr Werk gefunden und geprägt haben. Diese Werkform heißt total, "weil sie so gemacht ist, dass der Betrachter selbst (zusammen mit verschiedenen an ihr beteiligten Komponenten) in ihr Inneres kommt, von ihr aufgenommen wird... Von der totalen Installation kann man sagen, daß sie uns die Illusion zurückgibt, dass der Ort, an den der Autor uns schickt, wirklich existiert... Alles soll an eine Theaterbühne erinnern, die der Zuschauer während der Pause inspiziert (wie in der "Cats"-Inszenierung auf dem Broadway). In diesem Sinne ist die totale Installation der Ort, an dem sich ein Ereignis begeben hat, gerade begibt oder begeben kann."

Der Betrachter wird versetzt in einen Zustand des Halbtraums, wird eingeführt in eine Welt der Halbillusion, "wo man gleichsam im Wachzustand träumt und doch die volle Kontrolle über sich und seine aktuelle Situation behält" – so Ilya Kabakov zu einigen wichtigen Aspekten des komplexen Konzepts der totalen Installation.

Von besonderer Bedeutung wird die Dokumentation eines solchen Ereignisraumes, vor allem durch den planenden und denkenden Künstler selbst, denn: "Eine Installation kann nicht wiederholt werden ohne ihren Autor, man wird einfach nicht wissen, wie man sie zusammensetzen soll." So wird jedes Dokument ihrer Wirkzeit wichtig und historisch.
Ilya Kabakov wurde 1933 in der Stadt Dnepropetrovsk in der Sowjetunion geboren. Er studierte Kunst in Moskau und war Mitglied einer Konzeptkünstler-Gruppe, die außerhalb des offiziellen Kunstsystems arbeitete. 1985 hatte er seine erste Einzelausstellung in Paris, zwei Jahre später zog er in den Westen. 1988 fing Kabakov an, mit seiner zukünftigen Frau Emilia zusammenzuarbeiten. Von da an entstanden alle ihre Kunstwerke in Zusammenarbeit. Heutzutage wird Kabakov als einer der bedeutendsten russischen Künstler des 20. Jahrhunderts angesehen.

Emilia Kabakov (geb. Kanevsky) wurde 1945 auch in der Stadt Dnepropetrovsk in der Sowjetunion geboren. Sie besuchte eine Musikschule und studierte Spanisch und Literatur. 1972 wanderte sie nach Israel aus und zog 1975 nach New York, wo sie als Museumsdirektorin und Kunsthändlerin arbeitete.

Die Werke der beiden Künstler wurden unter anderem im Museum of Modern Art in New York, dem Hirshhorn Museum in Washington DC, dem Stedelijk Museum in Amsterdam, auf der Documenta IX und 1997 auf der Whitney Biennale sowie im State Heritage Museum in St. Petersberg ausgestellt. 1993 repräsentierten sie Russland auf der 45. Biennale in Venedig mit ihrer Installation „The Red Pavillion“. Die Kabakovs wurden bereits mit vielen Auszeichnungen und Preisen geehrt, unter anderem auch 1995 in Paris mit dem Chevalier des Arts et des Lettres.