The Nursey of Ibis von Daria Petrilli
Limited Edition, Auflage: 500, Signiert
Limited Edition, Auflage: 500, Signiert
2020 / 2021 DPE08
Daria Petrilli
Werkinfo

The Nursey of Ibis

In ihrer „Dreaming“ Serie erschafft Daria Petrilli Frauenfiguren mit einer mystischen Aura, die von eindrucksvoller Natur begleitet werden und losgelöst von unserer Welt scheinen. Die in Rom lebende Künstlerin übermalt bestehende Fotografien und erinnert mit ihren pop-surrealistischen Werken an die klassische Malerei Italiens. Dafür wurde sie u.a. mit dem Premio Accademia Pictor in Turin ausgezeichnet.
60 x 48
100 x 80
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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm matt, Rahmenlos, 60 x 48 cm (Außenmaß)

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 15 mm mit Acrylglas matt, Spessart-Eiche schwarz, 64,4 x 52,4 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm matt, Rahmenlos, 100 x 80 cm (Außenmaß)

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 15 mm mit Acrylglas matt, Spessart-Eiche schwarz, 104,4 x 84,4 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

€ 399
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Einzigartige Museumsqualität
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30 Tage Rückgaberecht
Hintergrundinformationen zu Daria Petrilli
Einführung
Unerreichbar und wie losgelöst von dieser Welt wirken die Frauenfiguren in Daria Petrillis Werken auf uns. Die Künstlerin bettet sie in ein märchenhaftes Jenseits, oft werden sie dabei begleitet von ihren tierischen Gefährten. Sie tragen Kleider aus einer vergangenen Zeit oder sie blicken als blasse, viktorianische Schönheiten auf den Betrachter. Manche deuten mit langen Fingern in das Nichts und erinnern dabei an die Malereien des italienischen Manieristen Bronzino. In Daria Petrillis außergewöhnlichen Arbeiten werden die Frauen zu mystischen Wesen, gekleidet in Muscheln und Blüten. Immer wieder sind sie umgeben von Flamingos, Papageien oder Gänsen, die wie Vorboten des Purgatoriums und nicht wie die des Garten Edens wirken. Darüber sagt die Künstlerin: “Vögel geben für mich eine Art vorweltliche Dringlichkeit wieder, deshalb kommen sie so oft in meinen Werken vor.“ Mit ihrer Serie Dreaming zeigt uns Daria Petrilli märchenhafte Welten. In Lady of the Red Ibis führt eine Frauenfigur sechs rote Ibisse an Schnüren um die langen Hälse durch eine Traumlandschaft, den Blick gesenkt und scheinbar in ihrer Bewegung erstarrt. In Dual Nature blicken zwei identische Frauen mit durchdringendem Blick aus dem Werk, eine in eine idyllische Waldlichtung gekleidet und eine in dramatisches Schwarz. Zwei gleichwertige Naturen. In Loneliness of an Anthurium spiegelt die Flamingoblume in ihrer Einsamkeit die der Protagonistin, während sich deren Gedanken zu Wolken formen.

Daria Petrilli überarbeitet bereits bestehende Bilder digital neu. Das Ergebnis ist von einer figurativen Symbolik, wie sie an die klassische Malerei erinnert. Die römische Künstlerin sagt über ihren Schaffensprozess: „Ich arbeite bestehende Fotografien um, indem ich sie mit digitalen Zeichnungen überschreibe. Ich schaffe eine Kollage, das ist ein Triumph des Photoshop. Ich hätte auch klassische Mittel verwenden können, aber diese Art zu illustrieren wurde als persönliches Projekt geboren, in das sich niemand einmischen kann und das ich auf die unmittelbarste Art überhaupt entstehen lasse.“ Daria Petrillis Stil lässt die Grenze zwischen Realität und Vorstellung verschwimmen. Sie geleitet mit ihrer einzigartigen Bildsprache in mythische Welten und lässt uns die Einsamkeit ihrer Protagonistinnen fast körperlich wahrnehmen. Die Künstlerin vollbringt den Balanceakt zwischen der Italienischen Renaissance und der subversiven Sprache des Pop Surrealismus.
Vita
Daria Petrilli wurde 1970 in Rom geboren und studierte Kunst am IED Istituto Europeo di Design Roma. Als Illustratorin hat die Künstlerin mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Sie ist Preisträgerin vieler Auszeichnungen, unter anderem von dem der Accademia Pictor Award of Turin in den Jahren 2006 bis 2008 in Folge. Sie ist zudem Mitglied der Italian Illustrators Association. Ihre Werke waren Teil von vielen Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit wie in Teheran, Bologna und Lissabon.
Interview
Picasso sagte einst, „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst?
Ich finde meine Kunst in meiner traumhaften Vorstellungswelt, die durch viele Einflüsse geprägt wird: von Mysterien, Fotografie, Kino, Architektur und Mode.
Auch die Natur ist eine starke Inspiration für mich, insbesondere die Vögel, die sich oft in meinen Arbeiten wiederfinden, weil ich finde, dass ihr Blick eine gewisse ursprüngliche Unruhe hervorruft.
Ich habe ein Auge für die Vergangenheit, ich liebe dekadente, gediegene Atmosphären, in denen die Zeit stillsteht. Ich verwende meist weibliche Figuren, um sie in diesen Umgebungen zum Leben zu erwecken, und versuche, ein Gefühl der Entfremdung von der Realität zu vermitteln.
Ich bin eine Liebhaberin der Archäologie und der Kunstgeschichte. Es macht mir immer wieder Spaß, die perfekten Kompositionen der Renaissance-Künstler zu studieren oder in die surrealen Atmosphären von Künstlern wie Magritte oder Remedios Varo einzutauchen oder die Farbpaletten von Künstlern wie Balthus oder Donghi zu schätzen, und oft sind diese Bezüge in meinen Arbeiten zu spüren.

Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran?

Wenn ich eine Idee habe, vielleicht nicht ganz klar, nicht ganz definiert, aber vielleicht auch nur ein Vorschlag, versuche ich, diesem dünnen "roten Faden" zu folgen, der sich langsam in meinem Kopf entwirrt, und von dort aus beginne ich eine fotografische Recherche in meinem Archiv und schaue mir viele Bilder an.
Dann wähle ich langsam einige aus und setze die zersetzten Stücke zusammen, ich mische sie, ich vergrößere oder verkleinere sie, ich schneide sie, ich kopiere, füge ein, füge Texturen hinzu, ändere die Perspektive ... und vor allem male ich alles mit digitalen Pinseln nach.


Dein Lieblingsbuch?

Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco.

Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen?
Ich würde gerne Magritte treffen, einen Künstler, der mich schon immer fasziniert hat, er ist einer der wichtigsten Vertreter des Surrealismus, und da ich selbst auf meine Art und Weise immer zu den Künstlern des Pop-Surrealismus gezählt habe, wäre das ein interessantes Gespräch. Ich würde ihn gerne fragen, wie er seinem "Roten Faden" gefolgt ist und wie er es geschafft hat, seine Bildsprache zu realisieren.

Wie kamst du zur Kunst?

Ich habe mich schon immer für Kunst interessiert... seit ich denken kann.
Ich folgte meiner Leidenschaft hartnäckig und absolvierte eine klassische akademische Ausbildung, besuchte die Kunsthochschule und anschließend das Europäische Institut für Design, das ich als Illustratorin und später als Innenarchitektin abschloss.
Als Illustratorin habe ich viele Jahre lang hauptsächlich für die Verlags- und Werbeindustrie gearbeitet, aber in der Zwischenzeit wollte ich mir einen persönlichen Raum schaffen und begann, diese Werke zu meinem eigenen Vergnügen zu schaffen.
Sie wurden immer repräsentativer für meine Fantasie und dank der Verbreitung auf den Plattformen wurden sie erfolgreich und schließlich zum Zeichen meines Stils.

Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich?

Ich hatte in der Vergangenheit Lehrer, die mich sehr inspiriert und motiviert haben, aber das ist schon viele Jahre her. In meinem täglichen Leben werde ich natürlich von meiner Familie unterstützt, aber mein kreativer Prozess beinhaltet, dass ich mich von der "Normalität" löse und in meine geheime Welt eintauche und das Bekannte ausblende.

Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise?

Sicherlich in Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dem Dreh- und Angelpunkt aller bildnerischen Innovationen der Moderne und einer Zeit großer Veränderungen.

Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst?

Ich liebe Architektur und Interior Design, die Leidenschaft für Raumgestaltung habe ich von meiner Mutter geerbt.
Die Musik, in der ich schon immer sehr begabt war, weil es für mich unerlässlich ist, während der Arbeit einen Hintergrundsoundtrack zu haben, und dann Bücher, Kino, Mode, Reisen... sagen wir, ich bin neugierig auf die Welt und versuche immer, mit offenen und aufmerksamen Augen alles zu betrachten, was mich umgibt und darüber hinausgeht.

Woran arbeitest du zurzeit?

Im Moment suche ich nach neuen Impulsen für meine persönliche Arbeit und betreibe ikonografische Forschung, aber ich habe auch einige redaktionelle Projekte, an denen ich gearbeitet habe und die bald veröffentlicht werden sollten.



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