Damien Hirst
Damien Hirst ist ein globales Phänomen. Mit bahnbrechenden Ansätzen und innovativsten Techniken hat der visionäre Konzeptkünstler und Maler sich weltweit einen Namen gemacht. Heute markiert sein… weiterlesen
Vita Ausstellungen
Hintergrundinformationen zu Damien Hirst
Einführung
Damien Hirst ist ein globales Phänomen. Mit bahnbrechenden Ansätzen und innovativsten Techniken hat der visionäre Konzeptkünstler und Maler sich weltweit einen Namen gemacht. Heute markiert sein Werk einen Meilenstein der zeitgenössischen Kunst.
The Emotions
Mit The Emotions führt Damien Hirst seine Auseinandersetzung mit Blüte, Farbe und Vergänglichkeit in eine neue Richtung. Ausgangspunkt sind seine Jacaranda-Gemälde, inspiriert von einem Schlüsselmoment während der Ausstellung Cherry Blossoms 2024 im Museo Jumex in Mexiko-Stadt: Durch die gläsernen Wände trafen die gemalten rosa Blüten auf reale, blau blühende Jacaranda-Bäume. Hirst faszinierte besonders deren schwer greifbare Farbigkeit – Blau und Violett lösen sich im Sonnenlicht beinahe auf, durchmischen sich mit Pink und Rot und scheinen stellenweise mit dem Himmel zu verschmelzen. Seine Begeisterung wird zum Beginn seiner neuen Serie.
Stilistisch setzt The Emotions den Weg der Cherry Blossoms fort: weg von makelloser, maschineller Präzision, hin zu einer unmittelbareren, lebendigen Malerei. Feine pointillistische Farbpunkte treffen auf expressive Spritzer und kontrastierende Texturen; neu hinzu kommen blattförmige Stempel, die den Kompositionen eine organische, rhythmische Struktur verleihen. Aus der Distanz verdichten sich die Spuren zu üppig blühenden Bäumen, aus der Nähe lösen sie sich in einzelne Farbereignisse auf. Die Arbeiten teilen dasselbe Format von 120 × 96 cm und können sich nebeneinander zu einem weitläufigen Panorama verbinden.
Auch konzeptionell verschiebt Hirst den Akzent. Während die Cherry Blossoms, insbesondere The Virtues, moralische und philosophische Tugenden aufrufen, richtet sich The Emotions stärker auf die menschliche Psyche. Mit Love, Joy, Serenity, Trust und Inspiration gibt Hirst den einzelnen Werken jeweils ein bestimmtes Gefühl als Ausgangspunkt. Die vibrierenden Blau-, Violett-, Pink- und Rottöne werden dabei zur Vibrationsfläche für das Gefühl: Liebe, Freude, Gelassenheit, Vertrauen und Inspiration erscheinen weniger als festgelegte Botschaften denn als Stimmungen, die sich zwischen Farbe, Rhythmus und Wahrnehmung entfalten.
So erweitert Hirst die vergängliche Schönheit der Blüte um eine innere Dimension. Die Jacaranda wird zum Sinnbild eines flüchtigen Augenblicks, in dem Natur und Empfindung, Farbe und Erinnerung für kurze Zeit zusammenfinden.
Where the Land Meets the Sea
Damien Hirsts Kunst ist dafür bekannt, große Wellen zu schlagen. In seiner Serie Where the Land Meets the Sea werden sie beinahe körperlich spürbar: als Gischt, Bewegung und ungebändigte Energie der britischen Küste. Die abstrakten Action Paintings übersetzen die Kraft des Atlantiks in Farbe und bewahren zugleich ein Lebensgefühl, das Hirst seit den Strandspaziergängen seiner Kindheit begleitet. Der Entstehungsprozess ist dabei ebenso wesentlich wie das fertige Bild. Ausgangspunkt waren Leinwände, die während der Arbeit an Hirsts international gefeierter Cherry Blossoms-Serie auf dem Boden seines Ateliers lagen. Farbspritzer, die im Malprozess auf diese Leinwände gelangten, wurden zur Grundlage einer neuen Werkgruppe.
Der graue Fond erinnert an den Himmel über aufgewühltem Meer. Leuchtende Farben setzen sich davon ebenso kraftvoll ab wie intensive Schwarz-Weiß-Kontraste. Inspiriert von Robert Motherwells expressionistischen Beside the Sea-Gemälden bewegt sich Hirst zwischen gestischer Malerei, fotografischer Erinnerung und Abstraktion. So entstehen hochdynamische Kompositionen, in denen persönliche Biografie, malerische Energie und die elementare Kraft des Atlantiks ineinandergreifen.
The Beautiful Paintings
Damien Hirsts Beautiful Paintings führen seine berühmten Spin Paintings in die digitale Gegenwart. Schon deren Entstehung war vom Zusammenspiel aus Kontrolle und Zufall geprägt: Farbe trifft auf eine rotierende Leinwand, verteilt sich in Strahlen, Schlieren und explosiven Bewegungen – jedes Werk wird zum Unikat.
Für die Beautiful Paintings überträgt Hirst dieses Prinzip auf eigens entwickelte digitale Prozesse. Aus einer Palette von mehr als 250 Farbtönen und über 20 unterschiedlichen Stilvarianten entstehen immer neue Kombinationen von Farbe, Form und Bewegung. Der Zufall bleibt dabei ein entscheidender Bestandteil der Komposition.
Wie die klassischen Spin Paintings sind auch diese Arbeiten auf runde Bildträger angelegt. Die charakteristische Form stellt eine unmittelbare Verbindung zur ursprünglichen Serie her und führt zugleich Hirsts langjährige Beschäftigung mit Einzigartigkeit, Variation und Autorschaft weiter.
Besonders ist dabei auch die Rolle der Sammler: Sie konnten individuelle Kombinationen mitgestalten und wurden so selbst Teil des kreativen Prozesses. Hirst verschiebt damit erneut die Grenzen zwischen Künstler, Werk und Publikum. Aus dem Zusammenspiel von Entscheidung, Zufall und digitaler Technologie entstehen farbintensive Werke, deren visuelle Energie unmittelbar wirkt.
The Empresses
Der Schmetterling gehört zu den wiederkehrenden Motiven in Damien Hirsts Werk. Er steht gleichermaßen für Schönheit, Transformation und Vergänglichkeit. In der fünfteiligen Serie The Empresses verbindet Hirst dieses Motiv mit historischen Frauenfiguren und öffnet damit den Blick auf Herrscherinnen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.
Die mit feinem Glitter ausgeführten Siebdrucke tragen die Namen von Nur Jahan, Theodora, Wu Zetian, Suiko und Taytu Betul. Ihre Biografien führen in die persisch-indische, byzantinische, chinesische, japanische und äthiopische Geschichte.
Jeder Herrscherin widmet Hirst nicht nur ein eigenes Werk, sondern auch eine individuelle ornamentale Struktur. Erst bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass diese Muster aus unzähligen Schmetterlingsflügeln zusammengesetzt sind. Form und Komposition greifen dabei historische und biografische Aspekte der jeweiligen Regentin auf.
So verbinden die Arbeiten visuelle Opulenz mit historischer Erinnerung. Sie laden dazu ein, hinter der dekorativen Oberfläche weiterzusehen und sich mit dem Leben und Wirken jener Frauen auseinanderzusetzen, deren Einfluss weitreichend war, deren Geschichten im westlichen kulturellen Gedächtnis jedoch häufig weniger präsent sind.
The Virtues
Dass man sich treu bleiben kann, indem man sich immer wieder neu erfindet, zeigt Damien Hirst mit seiner Werkgruppe The Virtues. Die Arbeiten gehen aus seinen großformatigen Cherry Blossoms hervor – einer Serie, mit der Hirst sich zugleich einem Motiv näherte, das seine Mutter sich lange von ihm gewünscht hatte: Blumen.
Über mehrere Jahre arbeitete Hirst intensiv und weitgehend zurückgezogen an den Cherry Blossoms. In seinem Londoner Atelier entstanden monumentale Leinwände, auf denen sich dichte Farbschichten, gestische Pinselzüge, Tropfen und Spritzer zu blühenden Landschaften verdichten.
Hirst malte, kleckste und schleuderte Farbe auf die Leinwand, trat immer wieder zurück und näherte sich ihr erneut. Aus diesem Wechsel zwischen Kontrolle und Überschwang entstand seine ganz eigene Interpretation der japanischen Kirschblüte.
Doch die Blüte steht bei Hirst nicht allein für Schönheit. Sie verweist ebenso auf deren Vergänglichkeit – und damit auf eines der zentralen Themen seines gesamten Werks: die unauflösliche Verbindung von Leben und Tod.
Die Cherry Blossoms wurden unter anderem in der Fondation Cartier in Paris und im National Art Center Tokyo gezeigt. The Virtues übertragen ihre üppige Farbigkeit und ihren symbolischen Gehalt in eine konzentrierte Werkgruppe, in der Hirsts Faszination für Schönheit, Zeit und Vergänglichkeit erneut sichtbar wird.
Über den Künstler
Am Anfang war der Punkt.
Kreisrund, klar begrenzt, farbig – zunächst schlicht und beinahe beiläufig. Ende der 1980er-Jahre begann Damien Hirst mit jenen Punktbildern, die später zu einer seiner bekanntesten Werkgruppen werden sollten. Gleichmäßig angeordnete Farbkreise bildeten rasterartige Strukturen, deren scheinbare Einfachheit ein komplexes Nachdenken über Farbe, Ordnung und Bedeutung verbarg.
Wie lässt sich Farbe so unmittelbar einsetzen, dass sie zugleich reine Erscheinung und Bedeutungsträger wird? Diese Frage zieht sich seit seinen frühen Spot Paintings durch Hirsts Werk. Einige dieser Bilder verweisen unmittelbar auf die Ästhetik der Pharmaindustrie. Sanfte oder leuchtende Farbtöne erinnern in ihrer seriellen Anordnung an Tabletten und medizinische Präparate. Hirst verstärkte diese Assoziation, indem er zahlreiche Arbeiten nach pharmazeutischen Wirkstoffen benannte. Wissenschaftliche Sprache, industrielle Produktion und die verführerische Wirkung von Farbe treten so in einen eigentümlichen Dialog.
Die Übertragung von Bedeutung von einem Medium in ein anderes gehört zu den Grundprinzipien seiner Kunst. Besonders eindrücklich zeigte sich das 1991 in The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living: Ein Tigerhai, konserviert in Formaldehyd, scheint mit geöffnetem Maul durch einen riesigen Glasschrein auf den Betrachter zuzuschwimmen. Das reale Tier wird zur Skulptur, das biologische Präparat zum Bild des Todes – und der Tod wiederum zu etwas, das sich unserer Vorstellung entzieht.
Kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat es immer wieder geschafft, das Publikum derart zu polarisieren und gleichzeitig den internationalen Kunstmarkt in Bewegung zu versetzen.
2007 sorgte Hirst erneut weltweit für Aufmerksamkeit mit For the Love of God: einem menschlichen Schädel aus Platin, besetzt mit 8.601 Diamanten, darunter einem großen rosafarbenen Diamanten auf der Stirn. Das Werk wurde zum Sinnbild einer Kunst, in der Schönheit, Luxus, Provokation und Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
Diese Ambivalenz bildet den Kern von Hirsts Werk. Seine Arbeiten kreisen immer wieder um die Endlichkeit des Lebens – ohne dabei ausschließlich morbide zu sein. Hirst selbst hat seine Faszination für den Tod vielmehr als eine Form der Feier des Lebens beschrieben.
Ob konservierte Tiere, kaleidoskopartige Schmetterlingsbilder, farbexplosive Spin Paintings oder üppige Kirschblüten: Bei Damien Hirst stehen Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit, Anziehung und Unbehagen stets unmittelbar nebeneinander. Gerade aus dieser Spannung beziehen seine Arbeiten ihre bis heute ungebrochene Kraft.
Vita
| 1965 | Geboren in Bristol, UK |
| 1986-1989 | Goldsmith College „Fine Arts“ |
| 1988 | Kurator der Ausstellung „Freeze“, Surrey Docks, London, UK |
| 1990 | Kurator der Ausstellung „Modern Medicine“, Building One, London, UK |
| 2007 | Das Werk „For the Love of God“ wird für 75 Millionen Euro verkauft und stellt damit britischen Medienberichten zufolge die aktuell teuerste Arbeit zeitgenössischer Kunst dar |
| Lebt in Devon und hat Studios in London, Gloucester und Devon, UK |
Auszeichnungen
| 1995 Turner Prize |
Kollektionen
Ausstellungen
Einzelausstellungen
| 2026 | Nothing Is True But Everything Is Possible, National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA), Seoul, Südkorea |
| 2025 | Drawings, Albertina Modern, Wien, Österreich |
| 2024 | To Live Forever (For a While), Museo Jumex, Mexiko-Stadt, Mexiko |
| The Light That Shines, Château La Coste, Aix-en-Provence, Frankreich | |
| 2023–2024 | The Weight of Things, MUCA – Museum of Urban and Contemporary Art, München, Deutschland |
| 2023 | Where Land Meets the Sea, Phillips, London, UK |
| 2022 | The Currency, Newport Street Gallery, London, UK |
| Natural History, Gagosian, London, UK | |
| Cherry Blossoms, National Art Center, Tokyo, Japan | |
| Myths, Legends and Monsters, Gagosian, Gstaad, Schweiz | |
| Forgiving and Forgetting, Gagosian, New York, USA | |
| 2021 | Archaeology Now, Galleria Borghese, Rom, Italien |
| Cherry Blossoms, Fondation Cartier pour l’art contemporain, Paris, Frankreich | |
| Fact Paintings and Fact Sculptures, Gagosian, London, UK | |
| Cathedrals Built on Sand, Gagosian, Paris, Frankreich | |
| His Own Worst Enemy, White Cube, Hongkong | |
| Forgiving and Forgetting, Gagosian, Rom, Italien | |
| 2020 | End of a Century, Newport Street Gallery, London, UK |
| 2019 | Mandalas, White Cube, London, UK |
| Damien Hirst, Yorkshire Sculpture Park / Yorkshire Sculpture International, Wakefield, UK | |
| 2018 | Damien Hirst at Houghton Hall, Houghton Hall, Norfolk, UK |
| Colour Space Paintings, Gagosian, New York, USA | |
| The Veil Paintings, Gagosian, Los Angeles, USA | |
| Damien Hirst, Galerie Bastian, Berlin, Deutschland | |
| 2017 | Treasures from the Wreck of the Unbelievable, Palazzo Grassi und Punta della Dogana, Pinault Collection, Venedig, Italien |
| Visual Candy and Natural History, Gagosian, Hongkong | |
| 2015 | Damien Hirst, Astrup Fearnley Museet, Oslo, Norwegen |
| 2014 | Black Scalpel Cityscapes, White Cube, São Paulo, Brasilien |
| Schizophrenogenesis, Paul Stolper Gallery, London, UK | |
| 2013 | Freedom Not Genius, Multimedia Art Museum / Moscow House of Photography, Moskau, Russland |
| Entomology Cabinets and Paintings, Scalpel Blade Paintings and Colour Charts, White Cube, Hongkong | |
| 2012 | Damien Hirst, Tate Modern, London, UK |
| The Complete Spot Paintings 1986–2011, Gagosian, international | |
| Two Weeks One Summer, White Cube, London, UK | |
| 2010 | Cornucopia, Musée Océanographique de Monaco, Monaco |
| For the Love of God, Palazzo Vecchio, Florenz, Italien | |
| 2009 | Nothing Matters, White Cube, London, UK |
| 2008 | Requiem, PinchukArtCentre, Kiew, Ukraine |
| For the Love of God, Rijksmuseum, Amsterdam, Niederlande | |
| 2007 | Beyond Belief, White Cube, London, UK |
| 2006 | The Death of God – Towards a Better Understanding of a Life Without God Aboard the Ship of Fools, Galería Hilario Galguera, Mexiko-Stadt, Mexiko |
| 2005 | Damien Hirst, Astrup Fearnley Museet, Oslo, Norwegen |
| 2004 | The Agony and the Ecstasy: Selected Works from 1989–2004, Museo Archeologico Nazionale di Napoli, Neapel, Italien |
| 2003 | Romance in the Age of Uncertainty, White Cube, London, UK |
Gruppenausstellungen
| 2026-2027 | The 90s: Art and Fashion, Tate Britain, London, UK |
| 2026 | ANIMALIA. Von Tieren und Menschen, Heidi Horten Collection, Wien, Österreich |
| 2025-2026 | Triple Trouble: Shepard Fairey, Damien Hirst, Invader, Newport Street Gallery, London, UK |
| 2020 | Colección Jumex: On the Razor’s Edge, Museo Jumex, Mexiko-Stadt, Mexiko |
| Love, Life, Death, and Desire, Yale Center for British Art, New Haven, USA | |
| 2019 | Objects of Wonder: British Sculpture from the Tate Collection 1950s–Present, PalaisPopulaire, Berlin, Deutschland |
| Yorkshire Sculpture International 2019, Leeds/Wakefield, UK | |
| 2018 | The Last Image. Photography and Death, C/O Berlin, Berlin, Deutschland |
| 2017 | Colori. The Emotions of Color in Art, Castello di Rivoli, Turin, Italien |
| 2016 | Creature, The Broad, Los Angeles, USA |
| Sculpture on the Move 1946–2016, Kunstmuseum Basel, Basel, Schweiz | |
| LIFE ITSELF, Moderna Museet, Stockholm, Schweden | |
| 2015 | Magnificent Obsessions: The Artist as Collector, Barbican Art Gallery, London, UK |
| What We Call Love: From Surrealism to Now, Irish Museum of Modern Art, Dublin, Irland | |
| 2014 | 14 Rooms, Art Basel, Basel, Schweiz |
| 2012 | Regarding Warhol: Sixty Artists, Fifty Years, The Metropolitan Museum of Art, New York, USA |
| British Design 1948–2012: Innovation in the Modern Age, Victoria and Albert Museum, London, UK | |
| 12 Rooms, Museum Folkwang, Essen, Deutschland | |
| 2011 | Yokohama Triennale, Yokohama Museum of Art, Yokohama, Japan |
| The Luminous Interval, Guggenheim Museum Bilbao, Bilbao, Spanien | |
| 2010 | C’est la vie: Vanités de Caravage à Damien Hirst, Musée Maillol, Paris, Frankreich |
| 2009-2010 | Pop Life: Art in a Material World, Tate Modern, London / Hamburger Kunsthalle, Hamburg |
| 2009 | Medicine and Art: Imagining a Future for Life and Love, Mori Art Museum, Tokio, Japan |
| 2008 | Statuephilia, British Museum, London, UK |
| Color Chart: Reinventing Color, 1950 to Today, Museum of Modern Art (MoMA), New York, USA | |
| Blood on Paper: The Art of the Book, Victoria and Albert Museum, London, UK | |
| 2007 | Turner Prize: A Retrospective, Tate Britain, London, UK |
| RE-OBJECT, Kunsthaus Bregenz, Bregenz, Österreich | |
| 2006 | The François Pinault Collection: A Post-Pop Selection, Palazzo Grassi, Venedig, Italien |
| Into Me / Out of Me, MoMA PS1, New York, USA | |
| 2005 | Contemporary Voices: Works from the UBS Art Collection, Museum of Modern Art (MoMA), New York, USA |
| Prague Biennale 2, Prag, Tschechien | |
| 2004 | In-A-Gadda-Da-Vida, Tate Britain, London, UK |
| Monument to Now, DESTE Foundation for Contemporary Art, Athen, Griechenland | |
| 2003 | Dreams and Conflicts: The Dictatorship of the Viewer, 50. Biennale di Venezia, Venedig, Italien |
| 1997 | Sensation: Young British Artists from the Saatchi Collection, Royal Academy of Arts, London, UK |
| 1988 | Freeze, Surrey Docks, London, UK |