Hans Bunde - Bilder, Werke und Fotografie Hans Bunde

Hans Bunde


Hintergrundinformationen zu Hans Bunde

Einführung

1954 schnitzte Hans Bunde einen Pinguin für jede seiner Töchter. Er reduzierte ihn auf das Wesentliche: ein länglicher Körper, ein spitz zulaufender Schnabel und die klare Kante, an der schwarze Farbe auf unbehandeltes Holz trifft.

In dieser Reduktion liegt die Präzision: Gerade genug Form, um unverwechselbar zu sein. Der bemalte Rücken steht für das Gefieder, die unbemalte Brust für den weißen Bauch – und genau dort bleibt die Maserung der Buche sichtbar. Wenige Linien und ein einziger Materialkontrast genügen, damit die Figur unverkennbar bleibt. 

Heute von ARCHITECTMADE gefertigt, kommt Penguin bei LUMAS in drei Größen – Mini (13 cm), Small (18 cm) und Large (26 cm) – jede Figur einzeln aus Buchenholz geschnitzt und von Hand bemalt.

Vita

Hans Bunde (1919–1996) war ein dänischer Silberschmied, der eine ganze Karriere lang lernte, mit wenig auszukommen. Von 1937 bis 1941 bei Carl M. Cohr ausgebildet, kehrte er zehn Jahre später, 1951, als Designer zum Haus zurück und prägte dessen Entwürfe durch die 1950er Jahre maßgeblich mit vor. Der schwedische Silberschmied Wiwen Nilsson und der dänische Funktionalismus hinterließen dabei deutliche Spuren: skulpturale Kurven, ausgewogene Proportionen, Dekor auf das Nötigste reduziert.

Zu Holz kam Bunde beinahe zufällig – über kleine, persönliche Figuren für die eigene Familie, nicht für den Verkauf. Penguin, 1954 geschnitzt, ist das klarste Beispiel: eine Silhouette, vier fließende Linien, quer durch den Raum erkennbar.
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