Einführung
In markanter Überzeichnung und edler Farbgebung formen Stefan Neidhardts Skulpturen ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild. In ihnen schlägt sich die Verbindung aus jahrzehntelanger Erfahrung als Steinbildhauer und der Leidenschaft für Holz als lebendiges Medium nieder. Nach 30 Jahren in der Restaurierung wandte er sich 2011 der eigenen künstlerischen Arbeit zu und entwickelte eine unverwechselbare Formensprache – charakterisiert durch bewusst stilisierte Proportionen und eine Farbfassung, die die natürliche Struktur des Holzes hervorhebt.
Neidhardt arbeitet mit klassischen Bildhauerwerkzeugen wie Beitel, Raspel und Schnitzmesser – in handwerklicher Tradition und mit einer Nähe zum Material, die man seinen Skulpturen ansieht. Er bevorzugt Lindenholz, häufig Sturmholz, verarbeitet aber auch Eiche, Esche oder Birke. So entstehen Werke von einzigartiger Dynamik, die Stärke, Leichtigkeit und eine zeitlose Eleganz vereinen.
Inspiration findet Neidhardt in Musik, Varieté und alltäglichen Szenen; prägenden Einfluss hatten für ihn unter anderem die Arbeiten von Helmut Newton, Gerhard Marcks und Ewald Mataré. Seit 2019 ist er als freischaffender Künstler aktiv und auf internationalen Kunstmessen in Basel, Wien, Salzburg, Frankfurt, Stockholm und Ljubljana vertreten. Seine Skulpturen sind zugleich Hommage an die klassische Bildhauerei und Ausdruck einer zeitgenössischen Haltung: Frauenbilder voller Souveränität und Anmut, zwischen Kunsthandwerk und moderner Formensprache.
Ausstellungen
Einzelausstellungen
2025
| “Pronto per l’arte”, Sala Xenia Triest
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2023
| „With a little help from my friends“, Kunstmuseum Heikendorf Kiel
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2023
| „Das wüste Miteinander“, Gruppenausstellung mit Gerhard Mackensen Galerie Alex F. Hamburg
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2017/2018
| „Die Waffen der Frauen“, Waffenmuseum Suhl
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