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Über Alison Shaw
Seit 1975 lebt Alison Shaw auf Martha’s Vineyard – jener Insel vor der Küste von Cape Cod, deren raue Schönheit, wechselhaftes Wetter und magisches Licht ihr künstlerisches Schaffen prägen. Was als Sommeraufenthalt bei den…
Alison Shaw lebt und arbeitet seit Jahrzehnten auf Martha’s Vineyard – der Insel, die ihre Bildsprache geprägt hat. In „Seascapes“ nutzt sie eine eigens entwickelte Technik: Die Kamera führt sie wie einen Pinsel; durch die Bewegung während der Belichtung entstehen weich fließende Kompositionen, in denen die grenzenlose Weite des Horizonts Form annimmt.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Seit 1975 lebt Alison Shaw auf Martha’s Vineyard – jener Insel vor der Küste von Cape Cod, deren raue Schönheit, wechselhaftes Wetter und magisches Licht ihr künstlerisches Schaffen prägen. Was als Sommeraufenthalt bei den Großeltern begann, wurde zu einem lebenslangen Dialog mit der Natur: „Ich kam nur für einen Sommer – und bin geblieben.“
Die Insel ist ihre Muse. Statt weiterzureisen, um neue Reize zu finden, entwickelt sie sich künstlerisch weiter: „Auf einer so kleinen Insel zu leben und zu arbeiten, zwingt mich, tiefer zu gehen. Die Inspiration finde ich nicht im Außen, sondern in mir selbst.“
Eine Haltung, die sich auch in ihrer künstlerischen Entwicklung spiegelt. Als Autodidaktin fotografierte Shaw früh mit einer Leica – ein Geschenk ihres Vaters –, ohne klassische Ausbildung, aber mit umso mehr Gespür für Atmosphäre, Farbe und Komposition. Diese Freiheit, losgelöst von stilistischen Konventionen, ließ ihre ganz eigene Bildsprache entstehen: intuitiv, entschleunigt, voller Tiefe.
Ihre bekannte Seascape-Serie zeigt es besonders eindrucksvoll: Shaw nutzt eine von ihr entwickelte Technik, bei der sie die Kamera während der Belichtung bewegt – und das Licht gleichsam wie ein Pinsel über die Leinwand führt. Was dabei entsteht, sind keine realistischen Abbilder, sondern emotionale Kompositionen, die das Gefühl des Augenblicks einfangen: weich, fließend, fast entrückt.
Mit dieser einzigartigen Technik prägte Alison Shaw nicht nur ihr eigenes Werk, sondern inspirierte auch Generationen von Workshop-Teilnehmer:innen. Pulitzer-Preisträger Stan Grossfeld bezeichnete sie als „Georgia O’Keeffe von Martha’s Vineyard“ – und tatsächlich gelingt es Shaw wie kaum jemandem, die Liebesbeziehung mit dem Ozean greifbar zu machen.
Die Idee, mit Licht zu malen, entstand während eines zweiwöchigen Rückzugs in eine abgelegene Dünenhütte, ganz ohne Komfort – aber voller Klarheit. Dort, im Takt der Gezeiten, fand Shaw zu einer neuen Einfachheit und einer Bildsprache, die die Essenz sichtbar macht. Ihre Fotografien erzählen nicht nur vom ewigen Rhythmus der Wellen, sondern auch vom Innehalten, Hinsehen und dem Perspektivwechsel.
VITA
Alison Shaws Karriere begann in den 1970er-Jahren mit Schwarzweißfotografie für die lokale Presse, entwickelte sich über dokumentarische Arbeiten hin zur abstrakten Bildsprache, für die sie heute bekannt ist und vielfach ausgezeichnet wurde. Seit den 1970er Jahren lebt sie auf Martha’s Vinyard; die Insel prägt bis heute ihr künstlerisches Schaffen. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Partnerin Sue Dawson betreibt sie die Alison Shaw Gallery im Oak Bluffs Arts District. Shaws Arbeiten sind in internationalen Sammlungen vertreten, ihre 19 Buchveröffentlichungen reichen von Fotobänden bis zu eigenen Kochbüchern. Seit 1995 gibt sie Workshops auf der Insel, in Maine und weltweit.
Ausstellungen
2005
Field Gallery, West Tisbury, MA
2004
Riverwinds Gallery, Beacon, NY
LoRiver Arts Gallery, Beacon, NY
2003
Alpers Fine Art, Andover, MA
2002- 2005
Alfred Harvard Square Salon, Cambridge, MA
2002- 2003
Gallery Saintonge, Missoula, MT
2001
Alpers Fine Art, Andover, MA
2000
William Marten Gallery, Rochester, NY
1999
Sandra Berler Gallery, Chevy Chase, MD
1995
Boylston Hall Gallery, Harvard University, Cambridge, MA
Chase Gallery, Boston, MA
Springfield Museum Gallery, Springfield, MA
1994
Christina Gallery, Edgartown, MA
1993
Roy Gallery, New York, NY
1991
Edison College Gallery, Ft. Myers, FL
New England Photographic Workshop Gallery, New Milford, CT
1989
Artscape, Philadelphia, PA
Fleury Gallery, Boston, MA
Southeastern Center for the Arts, Atlanta, GA
1988-2005
Granary Gallery, West Tisbury, MA
1987-1993
Vineyard Vignettes, Edgartown, MA
1987
New England Photographic Workshop Gallery, New Milford, CT
1986
Southeastern Center for the Arts, Atlanta, GA
124 Ltd. Art Editions, New York, NY
Smith College Alumnae House Gallery, Northampton, MA
1983-1987
Field Gallery, West Tisbury, MA
1983
Thayer Academy Gallery, Braintree, MA
1979-2004
Old Sculpin Gallery, Edgartown, MA
INTERVIEW
Picasso sagte einst, „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst? Ich „finde“ meine Kunst oft dort, wo ich es am wenigsten erwarte. Jede Werkreihe hat ihren eigenen Ursprung – doch erstaunlich oft führt mich der Weg zurück zum Meer. Ich habe den Großteil meines Lebens auf einer Insel verbracht, und das Meer war immer eine verlässliche Quelle der Inspiration.
Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran? Manchmal braucht es einen kleinen Anstoß, bis ich loslege. Und es kann Jahre dauern, bis eine Idee reif ist. Aber wenn der Moment da ist, dann mit voller Hingabe. Meine produktivsten Phasen ergaben sich oft aus Wendepunkten in meiner fotografischen Laufbahn: etwa als ich von Schwarz-Weiß zu Farbe wechselte; oder später von kräftigen Farben und bildfüllenden Kompositionen zu reduziertem Farbspiel und großen Leerflächen. Oder auch mit dem Beginn eines neuen Projekts (z. B. der Seascape-Serie, der Artist Studio-Serie, der Boat-Serie oder The Art of Wooden Boat Building). Am Ende gilt für mich aber immer: einfach machen. Nicht zu viel nachdenken, sondern rausgehen, fotografieren, dem Bauchgefühl folgen. Mein Ziel sind Fine Art Prints in Galeriequalität – da zählen Konsistenz und handwerkliche Präzision. Ich überlege mir dann, wie ich herangehe – stilistisch, perspektivisch, gestalterisch. Lightroom ist mein wichtigstes Tool, um Gedanken und Bildserien zu strukturieren. Darüber hinaus glaube ich stark an das Prinzip: einfach machen. Ich zerdenke nichts, ich folge meinem Instinkt. Mein Ziel ist dabei stets: Fine Art Prints in Galeriequalität. Dafür sind Konsistenz und Qualität entscheidend.
Dein Lieblingsbuch? Ich liebe die Texte von John McPhee. Er kann aus jedem Thema eine fesselnde Geschichte machen. Genau das versuche ich auch mit meiner Kunst: das Alltägliche in etwas Besonderes verwandeln.
Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen? Vermutlich mit Edward Hopper. Ich bewundere seinen Umgang mit Licht, Form, Farbe – diese Stimmung, diese Ruhe. Ich würde einfach gerne verstehen, woher seine Bildsprache kommt, was in seinem Kopf vorging.
Wie kamst du zur Kunst? Ich glaube, ich wurde hineingeboren. Meine Mutter war ausgebildete Architektin und wurde später Fotografin. Mein Vater war begeisterter Hobbyfotograf, entschied sich aber der Familie wegen für eine Karriere in der Architektur. Meine Tante war Dichterin und Tänzerin, meine Onkel Architekten, meine Brüder sind Musiker. Als Kind habe ich viel gemalt – vor allem Aquarell – und mit Tusche gezeichnet. Ich hatte schon als Teenager meine erste Ausstellung. Meine Mutter hatte eine Dunkelkammer im Keller, und mein Vater fuhr mit mir nach New York, um mir meine erste „richtige“ Kamera zu kaufen. So kam ich zur Fotografie.
Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich? Meine Fotografie-Studierenden – das Unterrichten inspiriert mich oft selbst. Und mein Team – Sue und Claire – ohne sie würde vieles nicht gehen. Künstlerisch hole ich meine Inspiration aber meist direkt aus dem, was ich fotografiere, nicht unbedingt aus Menschen um mich herum.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise? Ganz klar: Florenz zur Zeit der Renaissance. Ich habe Kunstgeschichte studiert, das war mein Schwerpunkt, und ich durfte während meines Auslandsjahres sogar im Uffizien-Museum arbeiten. Diese Zeit war unglaublich spannend.
Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst? Kochen – das ist für mich eine weitere kreative Ausdrucksform. Reisen – durch meine internationalen Fotoworkshops habe ich viele wunderbare Orte entdecken dürfen. Und ich engagiere mich gern in meiner Gemeinde auf Martha’s Vineyard, wo ich lebe – etwa im Vorstand des lokalen Museums.
Woran arbeitest du zurzeit? Gerade bin ich in einer Art kreativen Zwischenphase. Viele meiner Projekte finden irgendwann ganz natürlich ihren Abschluss. Mein letztes großes Herzensprojekt war die „Boat Series“ – formale Porträts von Booten, immer mit der Geschichte, die sie mitbringen.
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