Almir Reis
In Almir Reis’ Bildwelten folgt selbst der freie Fall einer präzisen Ordnung. Über leuchtenden Wasserflächen schweben Körper; Beckenränder, flache Dächer und Palmen gliedern den Raum. Der… weiterlesen
Vita Ausstellungen Interview
Hintergrundinformationen zu Almir Reis
Einführung
Vita
Almir Reis ist ein brasilianischer bildender Künstler und lebt in Lissabon. Seit mehr als 26 Jahren widmet er sich der Fine-Art-Fotografie. In neueren Arbeiten erweitert er seine fotografische Praxis um die zeitgenössische Malerei und verbindet beide Medien durch malerische Eingriffe mit Acrylfarbe.
Ausstellungen
Einzelausstellungen
| 2022 | Almir Reis – 20 Years, Post Office Cultural Center, Rio de Janeiro, Brasilien |
| 2010 | Love Rio, Khaas Art Gallery, Islamabad, Pakistan |
| Love Rio, Espace Pierre Cardin, Paris, Frankreich | |
| 2008 | Almir Reis – Love, Brazil, Fine Art & Artists, Washington, D.C., USA |
| Love Rio, Galeria Nota, La Paz, Bolivien | |
| 2007 | Metropolis, Ritz Bibi Gallery, São Paulo, Brasilien |
| Rio de Janeiro, Centro Cultural Borges, Buenos Aires, Argentinien | |
| 2006 | Flashs Cariocas, Folic Gallery, Rio de Janeiro, Brasilien |
| São Sebastião do Rio de Janeiro, Brazilian Post Office Cultural Center, Rio de Janeiro, Brasilien | |
| Metropolis, São Paulo Subway, São Paulo, Brasilien | |
| Almir Reis, Galeria do Ateliê, Rio de Janeiro, Brasilien | |
| 2005 | Rio de Janeiro, Arte Clara Institute, Rio de Janeiro, Brasilien |
| Rio de Janeiro, Fujiya Gallery, Tokio, Japan | |
| Panoramics of Rio, Ritz Bibi Gallery, São Paulo, Brasilien | |
| 2003 | Rio, Past and Present, Brazilian Post Office Cultural Center, Rio de Janeiro, Brasilien |
| 2001 | Tribute to New York City, Galeria Café, Rio de Janeiro, Brasilien |
Gruppenausstellungen
| 2018 | Noto Gallery, Lissabon, Portugal |
| 2017 | Artigo Art Fair, Rio de Janeiro, Brasilien |
| 2016 | Interventions, Insólito Boutique Hotel, Búzios, Brasilien |
| 2014 | Artigo Contemporary Fair, Rio de Janeiro, Brasilien |
| 2012 | Brazil-Pakistan – The View of the Other, Brasilianische Botschaft, Islamabad, Pakistan |
| 2011 | Contemporary Art Exhibition, Insólito Boutique Hotel, Búzios, Brasilien |
| Rio, Yesterday and Today, Chácara do Céu Museum, Rio de Janeiro, Brasilien | |
| 2010 | Brasília 50 Years, Brasilianische Botschaft, Islamabad, Pakistan |
| 2001 | Institute of Architects and Engineers of Rio de Janeiro, Rio de Janeiro, Brasilien |
| With Open Arms, Laura Alvim Cultural Centre, Rio de Janeiro, Brasilien | |
| 2000 | Rio de Janeiro, Elter Tennis Club, München, Deutschland |
Interview
Picasso sagte einmal: „Kunst wird nicht gemacht, sondern gefunden.“ Wo findest du deine Kunst?
In allem, was schön ist – Schönheit ist für mich eine Obsession. Alles, was das Auge erfreut, nährt für mich auch die Seele.
Von der Idee bis zur Umsetzung: Wie gehst du an deine Arbeit heran?
Ich beschäftige mich zunächst mit Farbe und Harmonie. Ich glaube, dass mit dieser Kombination fast zwangsläufig ein visuell ansprechendes Werk entsteht.
Was ist dein Lieblingsbuch?
Is This Art? von Will Gompertz ist mein Lieblingsbuch, weil es zeigt, dass es in der Kunst nicht nur darum geht, etwas Schönes zu schaffen, sondern auch darum, Ideen auszudrücken und die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Als Künstler finde ich das Buch inspirierend, weil es verschiedene Kunstströmungen erklärt und mir hilft zu verstehen, warum ungewöhnliche Kunstwerke bedeutungsvoll sein können. Außerdem ermutigt es mich, meine eigene Arbeit zu hinterfragen und mit neuen Ideen zu experimentieren.
Wie bist du zur Kunst gekommen?
Ich war schon immer sehr empfänglich für Bilder, deshalb habe ich mich ganz von selbst in die Fotografie verliebt. Ich lebte in Rio de Janeiro, einer der schönsten Städte der Welt, die eine unglaubliche Fülle an Motiven zum Fotografieren bot. Später besuchte ich eine Kunstschule, um Malerei zu studieren und mein Wissen über Bilder und Kunst im Allgemeinen zu erweitern.
Welche Menschen in deinem Umfeld beeinflussen dich?
Ich würde nicht sagen, dass mich unmittelbar mein Umfeld beeinflusst hat. Mich haben jedoch schon immer Kunstströmungen aus den 1920er- bis 1980er-Jahren fasziniert, etwa Bauhaus, Pop Art und Neoimpressionismus. Meine größte künstlerische Inspirationsquelle ist aber ohne Zweifel David Hockney.
Stell dir vor, du hättest eine Zeitmaschine. Wohin würdest du reisen?
Nach Paris im 19. Jahrhundert, wo große Künstler dazu beitrugen, den Lauf der Kunstgeschichte für immer zu verändern. Ich liebe all die großen Meister dieser Epoche.
Was begeistert dich abseits der Kunst am meisten?
Das Leben, die Kunst und die Menschen. Ich liebe es, Menschen kennenzulernen und ihre Lebensgeschichten zu erfahren.
Woran arbeitest du zurzeit?
Zurzeit entwickle ich einen KI-basierten Podcast, in dem ich Meister der Kunst „interviewen“ kann – ein unterhaltsames, lehrreiches Projekt, das zum Nachdenken anregt. Außerdem generiere ich einige Bilder mit KI, die mir später als Vorlagen für eine neue, eigenständige Serie dienen sollen. Und natürlich schaffe ich immer wieder neue Poolbilder – nach meinen Fotografien von Rio de Janeiro vielleicht meine charakteristischsten Werke.