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Olivia Mazzolas Fotografie bewegt sich in einem Zwischenraum: zwischen Klarheit und Auflösung, Präsenz und Andeutung. Ihre monochromen Porträts lassen Eleganz in Abstraktion übergehen und… weiterlesen
Vita Ausstellungen Interview
| 2025 | 3rd Place — People: Fashion & Beauty, ND Awards |
| 2025 | 2nd Place — Portrait/Fine Art, International Photography Awards |
| 2025 | Winner — All About Photo, Issue 48 (Portrait Photography) |
| 2025 | Bronze Winner — Refocus Awards (Black & White Photo Award Contest |
| 2025 | 2nd Place — Best Photography Awards |
| 2024 | 2nd Place — Minimalist Photography Awards, September 2024 |
| 2023 | Winner — Julia Margaret Cameron Awards, Portrait Category |
| 2023 | Winner — The Pollux Awards, Black & White Category |
| 2023 | People’s Award Winner — Refocus Awards, Black & White Category |
| 2022 | 1st Place — Autoportrait Photo Contest, Mind Progetti Fotografici |
| 2025 | Faces – A Tribute to Maurizio Galimberti, Group Exhibition, Milan, Italy |
| 2025 | Minimalist Photography Awards Exhibition — Group Exhibition, Bergen, Austria |
| 2024 | Pollux Awards – Winners Exhibition — Group Exhibition, Barcelona, Spain, November 2024 |
| 2024 | Montecchio Fotografia – “La luce scritta” — Group Exhibition, Montecchio, Italy, |
| 2023 | Imagenation New York — Collective Exhibition, New York, USA |
| 2022 | Imagenation Paris — Group Exhibition, Paris, France |
| 2022 | Onda Nuova — Online Exhibition curated by Maria Cristina Brandini (Giovanni Gastel’s curator), Italy |
| 2021 | Imagenation Milan — Group Exhibition, Milan, Italy |
Picasso sagte einst, „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst?
Ich finde Kunst eigentlich überall, vor allem jedoch in meinen Träumen. Ich habe eine sehr lebhafte Vorstellungskraft und bin von Natur aus neugierig. Schon als Kind hat mir meine Großmutter Märchen vorgelesen – manchmal hat sie sie frei erfunden, nur um mich zum Einschlafen zu bringen. Diese Fähigkeit zum Tagträumen und das ständige Bedürfnis, der Realität zu entfliehen, finden ihren Ausdruck in meinen größten Leidenschaften: Kunst im Allgemeinen, Malerei, Mode, Kino, Museumsbesuche und Reisen. All diese Erfahrungen nähren meine Kreativität, und es ist die Summe dieser Eindrücke und Bilder, die sich in meinem Blick widerspiegelt, wenn ich durch die Kamera schaue.
Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran?
Am Anfang steht immer eine Idee, die ich visuell und sprachlich in einem Moodboard übersetze. Moodboards sind für mich das wichtigste Werkzeug, um Gedanken in eine visuelle Sprache zu überführen. Da ich meist im Team arbeite, ist dieser Schritt für die spätere Umsetzung essenziell. Wochen vor dem Shooting plane ich jedes Detail sorgfältig, um am Set vorbereitet zu sein. Gleichzeitig lasse ich bewusst Raum für Intuition. Da ich mit sehr experimentellen fotografischen Techniken arbeite und weniger mit klassischen Ansätzen, liebe ich deren Unvorhersehbarkeit und lasse mich gerne von ihr leiten.
Dein Lieblingsbuch?
Die unendliche Geschichte von Michael Ende.
Es ist die Geschichte eines Kindes, das seine Vorstellungskraft verloren hat – und eines Buches, das ihm zeigt, wie man wieder zu träumen lernt, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen?
Wenn es um einen Künstler aus der Vergangenheit geht, würde ich Giovanni Boldini wählen, einen Maler der Belle Époque. Ich hätte es geliebt, ihn in seinem Atelier zu besuchen, ihm beim Malen zuzusehen, mit ihm bei einem Kaffee über seine Pinselführung zu sprechen und ihn während einer seiner Porträtsitzungen zu fotografieren.
Wie kamst du zur Kunst?
Mein Vater war stets dagegen, dass ich Künstlerin werde. Deshalb arbeitete ich lange Zeit als Beraterin im Bereich Kommunikation und im Familienunternehmen. Als mein Vater vor sechs Jahren verstarb, fühlte ich mich leer und unglücklich. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich die jahrelang unterdrückte Kreativität freisetzen musste. Ich bewarb mich für ein Masterstudium in Fotografie am IED in Mailand – ein Wendepunkt, der den Beginn meines lebenslangen Weges mit der Fotografie markierte. Fotografie ist meine wahre Begleiterin, meine Obsession. Ich werde fotografieren bis zum letzten Tag meines Lebens, denn ich bereue jeden Tag die verlorene Zeit, in der ich etwas tun musste, für das ich keine Leidenschaft empfand.
Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich?
Während meines Masterstudiums am IED hatte ich einen Professor, der mich mit seiner Anleitung entscheidend bei der Suche nach meinem eigenen fotografischen Stil unterstützte. Und natürlich meine Großmutter – die größte Liebe meines Lebens. Sie hat mich stets unterstützt, trotz aller Schwierigkeiten. Auch wenn sie heute nicht mehr bei mir ist, ist sie der Grund, warum ich fotografiere.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise?
Ich würde mich als Pionierfotografin ins Paris der Belle Époque und der Piktorialismus-Ära versetzen lassen. Paris ist eine meiner größten Inspirationsquellen, und ich hätte es geliebt, mit einer Großformatkamera zu arbeiten und all jene Künstler kennenzulernen, die ich aus dieser Zeit bewundere.
Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst?
Ich habe so viele Leidenschaften, dass es schwer ist, nur eine zu nennen. Malerei gehört definitiv dazu, ebenso das Erkunden der Natur. Da ich auch auf meinen Fotografien male, fasziniert mich besonders die Verbindung unterschiedlicher Medien, um immer wieder neue und unerwartete Ausdrucksformen zu finden.
Woran arbeitest du zurzeit?
Aktuell arbeite ich an einer neuen Farbserie, die Frauen und Blumen in den Mittelpunkt stellt.