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In Chiron Duongs Arbeiten begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart nicht als Kontrast, sondern als Kontinuum: Nahtlos lassen seine Fotografien vietnamesische Tradition und moderne Ästhetik verschmelzen, erzählen von kultureller…
„Portraits of Áo Dài“ ist ein visuelles Langzeitprojekt über das traditionelle Gewand Vietnams als Symbol weiblicher Stärke, Würde und kollektiver Erinnerung. In täglichen Porträts über ein Jahr hinweg entfaltet sich eine zeitgenössische, tief empfundene Reflexion eines kulturellen Erbes in ätherischer Ästhetik. Als ausgebildeter Landschaftsarchitekt denkt Chiron Duong in Räumen, Ebenen und Atmosphären, lässt das Soziale mit dem Ästhetischen verschmelzen, und das Beständige mit dem Fließenden.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
In Chiron Duongs Arbeiten begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart nicht als Kontrast, sondern als Kontinuum: Nahtlos lassen seine Fotografien vietnamesische Tradition und moderne Ästhetik verschmelzen, erzählen von kultureller Identität, Anmut und Wahrhaftigkeit.
Seine Bildsprache ist unverwechselbar: choreografierte Bewegung, schwebende Stoffe, durchdrungen von Licht – und zugleich durchsetzt mit historischen, persönlichen und politischen Resonanzen. Was Chiron Duong interessiert, ist nicht nur das Sichtbare, sondern das, was unter der Oberfläche schimmert – erfasst mit Feingefühl für Nuancen, Übergänge, Bedeutungen, die sich nicht sofort zeigen. Seine Fotografien sind keine Abbilder, sondern Räume, in denen Erinnerung, Schönheit und Reflexion zueinanderfinden.
In seiner Serie Portraits of Portraits of Áo Dài widmet sich Duong dem traditionellen vietnamesischen Kleid Áo Dài – nicht nur als Stoff, sondern als Symbol. In seiner Arbeit tritt es als Sinnbild weiblicher Stärke, kultureller Würde und kollektiver Erinnerung auf. Das Projekt entstand aus der Auseinandersetzung mit der vietnamesischen Kultur als Teil seiner fotografischen Identität. Die Antwort entfaltet sich über 365 Tage hinweg – als tägliche fotografische Praxis. Die Protagonist:innen der Serie sind keine professionellen Modelle, sondern Freunde, Familienmitglieder, Menschen aus seinem Umfeld. Ihre Bewegungen, Haltungen und Gesten sind keine Posen, sondern Erinnerungen, Charakterzüge. Die Bilder zeigen das Áo Dài im Wind, im Licht, im Spiel mit floralen Motiven – als emotionales Geflecht aus Identität, Geschichte und Gegenwart; eine nahezu ätherische Verschmelzung von westlichen und östlichen kulturellen Einflüssen.
Seine Fotografien sind voller Bewegung – inspiriert von der Art, wie das Áo Dài im Alltag getragen, gelebt wird. Dabei fließen Naturmotive wie Blumen oder Licht immer wieder in die Komposition ein: als Zeichen für Hoffnung, für das Lebendige, aber auch für die poetische Leichtigkeit, mit der seine Bildsprache aufgeladen ist.
Auch in seiner Serie The Brilliant Glass Panes wird Licht zum zentralen Gestaltungsmittel. Ausgangspunkt war die Beobachtung farbiger Glasfenster in der europäischen Architektur – und der Wunsch, die emotionale Wirkung dieser Lichtfarben fotografisch zu fassen. Duong beschreibt sie als „Tanz der Götter“ in seiner Handfläche – als Moment zwischen Leichtigkeit und Tiefgründigkeit, der so flüchtig wie eindrücklich ist. Der Bruch zwischen dieser Strahlkraft und ihrer Vergänglichkeit wird zum Motiv: ein Bild für die fragile Verbindung zwischen Traum und Realität. Zwischen Mode, Interior Design und Fotografie entsteht so eine visuelle Sprache, die das Leuchten als Metapher begreift – für Individualität, Existenz und die Sehnsucht nach einem Ort jenseits des Alltäglichen.
Duongs künstlerischer Ansatz ist geprägt von einem interdisziplinären Blick: Als ausgebildeter Landschaftsarchitekt denkt er in Räumen, Ebenen und Atmosphären. Seine Arbeiten verbinden das Soziale mit dem Ästhetischen, die Architektur mit dem Körper, die Erinnerung mit der Vision, Selbstfindung mit Erfindung. Seine Projekte wurden vielfach ausgezeichnet und international gezeigt – von PhotoVogue über das British Journal of Photography und The Independent Photographer bis hin zum Aesthetica Art Prize und den International Photography Awards, sowie in Ausstellungen von Mailand bis Singapur. In Vietnam gilt Duong als wichtige Stimme einer jungen Generation, die Tradition nicht nostalgisch bewahrt, sondern visuell weiterdenkt.
Was alle seine Werke eint, ist ein feines Gespür für Haltung – und ein tiefes Vertrauen in die Kraft der Bilder, das Unsichtbare nicht nur sichtbar, sondern spürbar zu machen – es einzufangen und dennoch freizulassen.
VITA
Chiron Duong ist ein vietnamesischer Fine Art und Modefotograf. Seine Arbeiten entstehen an der Schnittstelle von Vergangenheit und Gegenwart, kultureller Tradition und moderner Ästhetik, östlichen und westlichen Einflüssen, kollektiver und persönlicher Identität. Zentrale Themen seiner Arbeit sind Hoffnung, Frieden und Liebe – als visuelle Gegenerzählung zur Anonymität und kultureller Entfremdung im modernen Alltag. Seine Bildsprache ist zugleich poetisch und konzeptionell, seine Fotografie versteht er als Medium emotionaler Erfahrung, vermittelt durch Licht, Farbe und Bewegung in ästhetisch dichten, philosophisch aufgeladenen Bildräumen.
INTERVIEW
Picasso sagte einst, „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst? Ich bin inmitten friedlicher Landschaften und schöner Natur aufgewachsen. Gleichzeitig fand ich Trost in Literatur und Malerei – auch während ich familiäre Spannungen durchlebte. In meine Kunst fließt beides ein: der hoffnungsvolle Blick eines Kindes und die emotionale Leere, die mit dem Erwachsenwerden kommen kann.
Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran? Ich beginne mit Materialien und Objekten, die mich im Alltag umgeben – ich nenne sie lokale Materialien. Von dort aus entwickle ich fotografische Konzepte. Als Landschaftsarchitekt interessiere ich mich besonders für östliche Materialien, Farben und Emotionen, die ich mit westlichen Fototechniken verbinde.
Dein Lieblingsbuch? Ich liebe Haruki Murakamis Bücher.
Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen? Mit Miyazaki Hayao – einfach nur, um Danke zu sagen. Er hat in seinem Film Porco Rosso eine meiner Lieblingsfiguren erschaffen.
Wie bist du zur Kunst gekommen – und speziell zur Fotografie? Ich hatte schon immer ein Talent fürs Zeichnen und Schreiben. Diese Interessen führten mich ganz natürlich zur Fotografie. Sie erlaubt mir, den Raum zwischen Realität und Traum zu erkunden – und das auszudrücken, was ich nicht in Worte fassen kann.
Wie viel Zeit und Energie steckt in einem Foto – vom Konzept bis zum fertigen Werk? Von der Idee bis zum finalen Bild dauert es meist ein paar Tage.
Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich? Ich lasse mich gerne von Grafikdesigner:innen inspirieren. Ich bewundere die kreative Dynamik in diesem Bereich.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise? Darüber denke ich selten nach. Im Moment interessiert mich eher die Zukunft – und was ich noch erschaffen werde.
Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst? Ich bleibe gerne in Bewegung und interessiere mich für unterschiedliche sportliche Aktivitäten.
Woran arbeitest du zurzeit? Neben meinen persönlichen Fotoprojekten habe ich eine Organisation namens ChiLab gegründet – für gemeinschaftsorientierte Kunstprojekte.
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