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Über Damien HirstDamien Hirst ist ein globales Phänomen. Mit bahnbrechenden Ansätzen und innovativsten Techniken hat der visionäre Konzeptkünstler und Maler sich weltweit einen Namen gemacht. Heute markiert sein Werk einen Meilenstein der…Werkinfo
Damien Hirsts Serie The Empresses ist eine opulente Hommage an fünf mächtige Herrscherinnen aus verschiedenen Kulturkreisen. In leuchtenden Farben arrangiert Hirst echte Schmetterlingsflügel zu streng symmetrischen Mustern – gedruckt im aufwendigen Siebdruckverfahren mit Glitter. Die filigrane Mosaikstruktur ist nicht nur ästhetisch überwältigend, sondern auch symbolisch tief aufgeladen: Schönheit trifft auf Vergänglichkeit, Macht auf Mythos. Stilistisch bewegt sich Hirst zwischen Pop Art und Vanitas-Motivik. Kunsthistorisch rekurriert die Serie auf barocke Ornamentik und die Ikonenmalerei. Ihre Relevanz liegt in der Reinterpretation weiblicher Machtbilder im Kontext globaler Geschichtsschreibung.HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Damien Hirst ist ein globales Phänomen. Mit bahnbrechenden Ansätzen und innovativsten Techniken hat der visionäre Konzeptkünstler und Maler sich weltweit einen Namen gemacht. Heute markiert sein Werk einen Meilenstein der zeitgenössischen Kunst.
The Secrets
Angelehnt an seine 2023 entstandene Serie „The Secret Gardens Paintings“ fängt Damien Hirst in „The Secrets“ die unbändige Schönheit der Natur ein. Die Serie entfaltet sich in einem Stil, der vom Wesen blühender Landschaften durchdrungen ist: So nuanciert wie ungezähmt, so grazil wie überwältigend, so delikat wie opulent erstrecken sich die Blumenwiesen vor dem Betrachter. Mit impressionistischen und pointillistischen Zügen schließt „The Secrets“ eindrucksvoll an das breite Spektrum seines Werks zwischen Realismus und Abstraktion an. Mit dem Symbol der Blume greift Hirst die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens auf und öffnet die Augen für die Schönheit des Augenblicks. Die Anmut der Blume erreicht in „The Secrets“ ihre höchste Ausdrucksform: Nicht nur eine, sondern unzählige Blumenarten tragen Hirsts unverkennbare, expressive Handschrift. Vielfältige Farbtöne und Farbtupfer verschmelzen zu einer Bildsprache, welche die unwirkliche Schönheit florierender Natur pointiert einfängt.
Eine Einladung an malerische Orte, die uns einweiht, ohne ihre Geheimnisse zu lüften.
Where the Land Meets the Sea
Damien Hirsts Kunst ist weltweit dafür bekannt, große Wellen zu schlagen. In seiner neuen Serie ‚Where the Land Meets the Sea’ werden sie spürbar – und zerschlagen im rauen Wind an der britischen Küste: Die Serie ist eine Reihe von abstrakten Action Paintings, in der jedes Werk auf einmalige Art und Weise das unbändige Temperament des atlantischen Ozeans und das Lebensgefühl der Küste konserviert, das der Künstler seit den Strandspaziergängen seiner Kindheit in sich trägt.
Der Entstehungsprozess, so virtuos wie die Werke selbst, lädt die Werke mit geballter Energie auf, die bei jeder Betrachtung freigelassen wird. Begonnen hat es mit Leinwänden, die auf dem Boden von Hirsts Atelier lagen, während er seine international gefeierte ‚Cherry Blossom‘-Serie kreierte. Die unvergleichliche Hingabe, für die der Ausnahmekünstler berühmt ist, hat dabei wortwörtlich abgefärbt: Die Farbspritzer, die im leidenschaftlichen Prozess auf die umliegenden Leinwände übersprangen, wurden zur Basis für sein neuestes Meisterwerk. Der graue Hintergrund der Leinwand, der den britischen Künstler an den Himmel über dem aufgewühlten Meer erinnerte, wird entweder durch strahlende Farben kontrastiert oder durch markante Schwarz-Weiß-Töne intensiviert. Inspiriert von Robert Motherwells expressionistischen ‚Beside the Sea’-Gemälden betreibt Hirst Aktionsmalerei zwischen Fotorealismus und Abstraktion, aus denen sich atemberaubend dynamische Werke ergeben, in denen sich Spuren finden von der Biografie des Künstlers, purer Leidenschaft und der Kraft des Atlantiks.
The Beautiful paintings
Damien Hirsts Beautiful Paintings sind die moderne Fortsetzung seiner gefeierten Spin Paintings: So dynamisch wie der energiegeladene Entstehungsprozess der Spin Paintings, bei dem Farbspritzer auf rotierende, runde Leinwände treffen, ist auch die Produktion der Beautiful Paintings. Durch den Einsatz von speziellen Programmen, die auf seine Spin Paintings-Reihe zugeschnitten sind, erreicht die kreative Vision des Künstlers, vollkommen Einzigartiges zu schaffen, einen neuen Höhepunkt: Das Element der Zufälligkeit, das wesentlich für die bewegten Kreationen der Spin Paintings ist, bestimmt auch die Entstehung der Beautiful Paintings und resultiert in unvergleichliche Unikate.
Der für Damien Hirst typische künstlerisch-konzeptionelle Ansatz hat Kunstsammlern ermöglicht, Spin-offs der Spin Paintings zu kreieren. Die Beautiful Paintings basieren auf einmaligen Kombinationen von Farben und Formen auf Grundlage einer Palette von mehr als 250 Farbtönen und über 20 Stilen der ursprünglichen Serie. In der Tradition der Spin Paintings sind auch diese Werke auf runde Keilrahmen aufgezogen – so weichen sie einerseits kaum von der Originalserie ab, deren Werke einen Wert von mehreren hunderttausend Euro aufweisen, und setzen andererseits Hirsts Vorhaben, absolute Einzelstücke zu kreieren, fort.
Der innovative Ansatz des Künstlers lässt Werke entstehen, die nicht nur verzaubern, sondern verwandeln: Der Sammler wird zum Künstler und nicht nur der Betrachter, sondern auch der Künstler überwältigt. Durch die Vermischung von Kreativität und Zufälligkeit kulminieren die Kreationen farbexplosiv in ultimativer Faszination.
The Empresses
Der Schmetterling ist ein vielfach verwendetes Motiv in Damien Hirsts Werken und steht symbolisch für Schönheit und Vergänglichkeit. In einer neuen fünfteiligen Serie widmet sich der Altmeister der Young British Artists einem Topos, der insbesondere das westliche Geschichtswissen herausfordert. So sind die zusätzlich mit einem feinen Glitter ausgeführten Siebdruck-Arbeiten nach Herrscherinnen benannt, deren Provenienz auf persisch-indische, byzantinische, chinesische, japanische und äthiopische Geschichte verweisen. Hirst widmet den herausragenden, aber eher unbekannten Königinnen: Nur Jahan, Theodora, Wu Zetian, Suiko, Taytu Betul nicht nur je ein schillerndes Werk, sondern auch ein bestimmtes Muster, das sich als feinteiliges Mosaik aus unzähligen Schmetterlingsflügeln entpuppt. Form und Aussehen des Mosaiks rekurrieren wiederum auf geschichtliche und biografische Details der jeweiligen Regentin. So werden wir Betrachter animiert, uns mit dem Leben und Wirken dieser bedeutenden Frauen auseinanderzusetzen, um die Bilder in ihrer ganzen Tiefe und Bedeutung zu erfassen.
The Virtues
Dass man sich treu bleiben kann, indem man sich neu erfindet, beweist Damien Hirst, einer der Begründer der Young British Artists. Mit seinen großformatigen Cherry Blossoms erfüllte er sich und seiner Mutter einen alten Traum. Sie war es, die ihn damals, als er einen Tigerhai in Formaldehyd einlegte, inständig darum bat, einmal Blumen zu malen. Vor drei Jahren war es dann soweit. Hirst begann in einer dreijährigen Phase allein und zurückgezogen exzessiv zu malen. In allen Variationen beförderte er gigantische Mengen ausgewählter Farbe auf parallel aufgestellte Leinwände in seinem Londoner Atelier. Er pinselte und kleckste, er schleuderte und ging berauscht nah an die Leinwände heran, entfernte sich prüfend von ihnen, bis der Farbakt seiner Vision einer japanischen Kirschblüte glich. Bewundern konnte man die Werke in einer Ausstellung der Fondation Cartier sowie im National Art Center Tokyo. Wer Hirst kennt, weiß, dass für ihn die Kirschblüte nicht nur ein Symbol für die Schönheit ist, sondern auch für die Vergänglichkeit. So blieb Hirst seinem ureigensten Thema treu.
Über den Künstler
Am Anfang war der Punkt. Kreisrund, nicht zu groß, nicht zu klein, unaufdringlich und in Farbe. Ein Punkt, schlicht und schön. Er leuchtete an der Wand eines zu einem Ausstellungsraum unfunktionierten Warenhauses in London. Um ihn herum gesellten sich weitere Punkte. Sie alle wurden in gleichmäßigem Abstand zueinander direkt auf die Wand gemalt. Ein rechteckiges Gitternetz aus bunten Punkten entstand. Um zu beweisen, wie vielfältig ein derartiges Gitter aus farbigen Punkten sein kann, malte Damien Hirst gleich ein zweites daneben. „Edge“ und „Row“ nannte er sie.
So leicht und schwebend das Ergebnis, so lange beschäftigte ihn das Thema zuvor. Wie kann Farbe so konzentriert, direkt und dennoch mit Bedeutung behaftet in Kunst übergehen und zur Bildsprache werden? „Edge“ und „Row“ waren gleichermaßen das Ergebnis und der Beginn eines seit 1988 immer wieder neu initiierten Farbsprechschemas.
So erinnern einige der Punktebilder ganz offen an medizinische Erzeugnisse der Pharmaindustrie. Die sanften Pastelltöne und die gleichmäßige Anordnung der gemalten Farbpillen suggeriert eine schmerzfreie Zone. Hirst titelte die komplette Serie hintersinnig nach höchst effektvollen pharmazeutischen Wirkstoffen durch. Namen, die, würde man sie aneinander reihen und laut vorlesen, wie ein Gedicht in konkreter Poesie klingen würden: Mepromate Lepidine Histidyl - Abalone Acetone Powder.
Die Übertragbarkeit von Sinn oder die mediale Transformation von Inhalten ist dabei ganz im Sinne des Künstlers. Man erinnere sich nur an den leibhaftigen Tigerhai, jenen stummen Killer der Meerestiefen, den Hirst 1991 in Formalin gießen ließ und der den Betrachter mit weit aufgerissenem Maul und messerscharfen Zähnen aus einem riesigen blauen Glasschrein anblickte: “Die physische Unmöglichkeit des Todes in der Vorstellung eines Lebenden“ nannte Hirst das bedrohliche Werk. Wie kaum einem anderen gelingt es ihm immer wieder, das Publikum zu spalten und den globalen Kunstmarkt in helle Aufregung zu versetzen. 2007 fertigte er einen Menschenschädel aus Platin, besetzt mit 8601 lupenreinen Edelsteinen, darunter einen üppigen 52 Karat Diamanten als Stirnschmuck. Für rund 100 Millionen Dollar wurde der Schädel von einer Käufergruppe ersteigert.
Nur was war davon zu halten, dass der Künstler selbst zur Käufergruppe gehörte, wie sich schnell herausstellte? Seine Kunst ist im besten Sinne ambivalent angelegt. Seine Werke kreisen stets um einen zentralen Punkt in seinem Denken: “I’ve got an obsession with death … But I think it’s like a celebration of life rather than something morbid”. Egal, ob er Tiere in Formalin gießt, Kaleidoskopbilder aus Schmetterlingen kreiert oder einen Röntgenschädel mit hinreißenden Farbmischungen überzieht, bei ihm geht der Tod stets mit dem Leben schwanger.
Stephan Reisner
VITA
1965 Geboren in Bristol, UK 1986-1989 Goldsmith College „Fine Arts“ 1988 Kurator der Ausstellung „Freeze“, Surrey Docks, London, UK 1990 Kurator der Ausstellung „Modern Medicine“, Building One, London, UK 2007 Das Werk „For the Love of God“ wird für 75 Millionen Euro verkauft und stellt damit britischen Medienberichten zufolge die aktuell teuerste Arbeit zeitgenössischer Kunst dar Lebt in Devon und hat Studios in London, Gloucester und Devon, UK Ausstellungen
Einzelausstellungen
(Auswahl)
2026 Nothing Is True But Everything Is Possible, National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA), Seoul, Südkorea 2025 Drawings, Albertina Modern, Wien, Österreich 2024 To Live Forever (For a While), Museo Jumex, Mexiko-Stadt, Mexiko The Light That Shines, Château La Coste, Aix-en-Provence, Frankreich 2023–2024 The Weight of Things, MUCA – Museum of Urban and Contemporary Art, München, Deutschland 2023 Where Land Meets the Sea, Phillips, London, UK 2022 The Currency, Newport Street Gallery, London, UK Natural History, Gagosian, London, UK Cherry Blossoms, National Art Center, Tokyo, Japan Myths, Legends and Monsters, Gagosian, Gstaad, Schweiz Forgiving and Forgetting, Gagosian, New York, USA 2021 Archaeology Now, Galleria Borghese, Rom, Italien Cherry Blossoms, Fondation Cartier pour l’art contemporain, Paris, Frankreich Fact Paintings and Fact Sculptures, Gagosian, London, UK Cathedrals Built on Sand, Gagosian, Paris, Frankreich His Own Worst Enemy, White Cube, Hongkong Forgiving and Forgetting, Gagosian, Rom, Italien 2020 End of a Century, Newport Street Gallery, London, UK 2019 Mandalas, White Cube, London, UK Damien Hirst, Yorkshire Sculpture Park / Yorkshire Sculpture International, Wakefield, UK 2018 Damien Hirst at Houghton Hall, Houghton Hall, Norfolk, UK Colour Space Paintings, Gagosian, New York, USA The Veil Paintings, Gagosian, Los Angeles, USA Damien Hirst, Galerie Bastian, Berlin, Deutschland 2017 Treasures from the Wreck of the Unbelievable, Palazzo Grassi und Punta della Dogana, Pinault Collection, Venedig, Italien Visual Candy and Natural History, Gagosian, Hongkong 2015 Damien Hirst, Astrup Fearnley Museet, Oslo, Norwegen 2014 Black Scalpel Cityscapes, White Cube, São Paulo, Brasilien Schizophrenogenesis, Paul Stolper Gallery, London, UK 2013 Freedom Not Genius, Multimedia Art Museum / Moscow House of Photography, Moskau, Russland Entomology Cabinets and Paintings, Scalpel Blade Paintings and Colour Charts, White Cube, Hongkong 2012 Damien Hirst, Tate Modern, London, UK The Complete Spot Paintings 1986–2011, Gagosian, international Two Weeks One Summer, White Cube, London, UK 2010 Cornucopia, Musée Océanographique de Monaco, Monaco For the Love of God, Palazzo Vecchio, Florenz, Italien 2009 Nothing Matters, White Cube, London, UK 2008 Requiem, PinchukArtCentre, Kiew, Ukraine For the Love of God, Rijksmuseum, Amsterdam, Niederlande 2007 Beyond Belief, White Cube, London, UK 2006 The Death of God – Towards a Better Understanding of a Life Without God Aboard the Ship of Fools, Galería Hilario Galguera, Mexiko-Stadt, Mexiko 2005 Damien Hirst, Astrup Fearnley Museet, Oslo, Norwegen 2004 The Agony and the Ecstasy: Selected Works from 1989–2004, Museo Archeologico Nazionale di Napoli, Neapel, Italien 2003 Romance in the Age of Uncertainty, White Cube, London, UK Gruppenausstellungen
(Auswahl)
2026-2027 The 90s: Art and Fashion, Tate Britain, London, UK 2026 ANIMALIA. Von Tieren und Menschen, Heidi Horten Collection, Wien, Österreich 2025-2026 Triple Trouble: Shepard Fairey, Damien Hirst, Invader, Newport Street Gallery, London, UK 2020 Colección Jumex: On the Razor’s Edge, Museo Jumex, Mexiko-Stadt, Mexiko Love, Life, Death, and Desire, Yale Center for British Art, New Haven, USA 2019 Objects of Wonder: British Sculpture from the Tate Collection 1950s–Present, PalaisPopulaire, Berlin, Deutschland Yorkshire Sculpture International 2019, Leeds/Wakefield, UK 2018 The Last Image. Photography and Death, C/O Berlin, Berlin, Deutschland 2017 Colori. The Emotions of Color in Art, Castello di Rivoli, Turin, Italien 2016 Creature, The Broad, Los Angeles, USA Sculpture on the Move 1946–2016, Kunstmuseum Basel, Basel, Schweiz LIFE ITSELF, Moderna Museet, Stockholm, Schweden 2015 Magnificent Obsessions: The Artist as Collector, Barbican Art Gallery, London, UK What We Call Love: From Surrealism to Now, Irish Museum of Modern Art, Dublin, Irland 2014 14 Rooms, Art Basel, Basel, Schweiz 2012 Regarding Warhol: Sixty Artists, Fifty Years, The Metropolitan Museum of Art, New York, USA British Design 1948–2012: Innovation in the Modern Age, Victoria and Albert Museum, London, UK 12 Rooms, Museum Folkwang, Essen, Deutschland 2011 Yokohama Triennale, Yokohama Museum of Art, Yokohama, Japan The Luminous Interval, Guggenheim Museum Bilbao, Bilbao, Spanien 2010 C’est la vie: Vanités de Caravage à Damien Hirst, Musée Maillol, Paris, Frankreich 2009-2010 Pop Life: Art in a Material World, Tate Modern, London / Hamburger Kunsthalle, Hamburg 2009 Medicine and Art: Imagining a Future for Life and Love, Mori Art Museum, Tokio, Japan 2008 Statuephilia, British Museum, London, UK Color Chart: Reinventing Color, 1950 to Today, Museum of Modern Art (MoMA), New York, USA Blood on Paper: The Art of the Book, Victoria and Albert Museum, London, UK 2007 Turner Prize: A Retrospective, Tate Britain, London, UK RE-OBJECT, Kunsthaus Bregenz, Bregenz, Österreich 2006 The François Pinault Collection: A Post-Pop Selection, Palazzo Grassi, Venedig, Italien Into Me / Out of Me, MoMA PS1, New York, USA 2005 Contemporary Voices: Works from the UBS Art Collection, Museum of Modern Art (MoMA), New York, USA Prague Biennale 2, Prag, Tschechien 2004 In-A-Gadda-Da-Vida, Tate Britain, London, UK Monument to Now, DESTE Foundation for Contemporary Art, Athen, Griechenland 2003 Dreams and Conflicts: The Dictatorship of the Viewer, 50. Biennale di Venezia, Venedig, Italien 1997 Sensation: Young British Artists from the Saatchi Collection, Royal Academy of Arts, London, UK 1988 Freeze, Surrey Docks, London, UK