Sibylle Prinzessin Von Preussen
Sanssouci 1 von Sibylle Prinzessin Von Preussen
Sanssouci 1
Sanssouci 1
2010 / 2012

Sanssouci 1

Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Werknummer: SPP06

€ 399,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. € 16 Versand
Werknummer: SPP05

€ 649,00

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Sibylle Prinzessin Von Preussen

Sanssouci 1

Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
2010 / 2012
Sanssouci 1 von Sibylle Prinzessin Von Preussen
€ 399,00
€ 399,00
60 x 40 cm

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm

Kanadischer Ahorn weiß

€ 399,00
100 x 80 cm

Kaschierung auf Alu Dibond, Stärke 3 mm matt

Rahmenlos

€ 649,00
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Hintergrundinformationen zu Sibylle Prinzessin Von Preussen

Sibylle von Preußen : Sanssouci

Inspiriert von den Ornamenten und  Wandmalereien des Schlosses Sanssouci entwickelt Sibylle von Preußen ihre phantasievollen Motive. Seit vielen Jahren begibt sie sich mit ihrem Mann Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen literarisch auf die Spuren Friedrichs des Großen und dessen Leidenschaft für Tiere.  So findet sich in ihrem bildnerischen Werk  freie, spielerische Ornamente, die von zahlreichen Tieren wie Hasen, Füchsen oder Jagdhunden bevölkert sind.

Genau diese Tierarten sind in den Deckenornamenten des  Konzertzimmers von Sanssouci und dem sogenannten Voltairezimmer.  In Sibylle von Preußens eigenwilliger Technik gelingt das virtuose Zusammenspiel von Malerei auf Papier und dem fast in Vergessenheit geratenen künstlerischen Scherenschnitt.  So entsteht ein filigranes, schwebendes Flechtwerk aus Flora und Fauna. Pure Farben wie Preussisch Blau oder Purpurrot überwiegen  und überflüssige Schnörkel und Hintergründe werden zugunsten einer klaren Form reduziert.
Philosophisch folgt Sibylle von Preußen dem Vorbild der französischen Aufklärung und dem von Friedrich dem Großen früh geforderten respektvollen Umgang mit Natur, Mensch  und Tier. So sind ihre Werkserien zeitgemäß interpretierte Tierfabeln voller Humor und Leichtigkeit. Spielerisch jagen hier Hasen hinter Füchsen her, schaukeln Papageien frei  in zarten Ästen.  Jede Tierart erscheint eigenständig, befreit von Zwang und Unterdrückung.
In ihren Scherenschnitten „Iris die kleine Tänzerin“  und der „Flötenknabe“ ,  die frei nach Gemälden von Antoine Watteau  entstanden sind, reduziert sie  die historische Szene  auf wenige Attribute und frei stehende  Symbole. Ohne aufwändigen Hintergrund oder opulenten Bildhorizont schwebt ein Kleid wie eine zarte Hülle neben  einer filigranen Blüte. Die Iris als sagenumwobenes Symbol des Rittertums und außergewöhnliche Blütenform bestimmt die Serie als verbindendes Element.  
Als poetische Fortsetzung  ihrer literarisch-künstlerischen Zusammenarbeit mit ihrem Mann erschien am 1.  Februar 2012 das Buch „Vom anständigen Umgang mit Tieren“. Hier hat sie historische Tiergestaltungen in ihrer charakteristisch spielerisch freien Form illustriert und als Silhouetten oder Montagen gestaltet. So etwa die Lieblingshündin Friedrichs, genannt Biche oder seine Reitpferde. Allein das Titelbild zeigt einen für die Künstlerin typisch blau gefärbten  Scherenschnitt von Friedrich dem Großen auf seinem Ross.

Christina Wendenburg
1952Geboren als Sibylle Kretschmer in Berlin, Deutschland
Studium der Humanwissenschaften an der Technischen Universität Berlin, Deutschland
Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin, Deutschland
Studium der Bildenden Kunst an der School of Visual Arts New York, USA
1981-1983Assistenz an der Universität der Künste, Berlin, Deutschland
1983-1986Aufenthalt in New York, Arbeit für die internationale Werbeagentur J. Walter Thompson
1986-1988Dozentin für Videokunst an der Universität der Künste, Berlin, Deutschland
1988-1994Künstlerische Leitung des Pilotprojekts Dokumentarisches Video an der Universität der Künste Berlin, Deutschland
1995Artist-in-residence im Wissenschaftskolleg zu Berlin, Deutschland
seit 1994freischaffende Arbeit als bildende Künstlerin und Autorin
2005Dozentin für Malerei an der Akademie Bad Reichenhall, Deutschland
Lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland
Stipendium Mishkenot Shaanim Encounters Jerusalem, 1997
Arbeitsstipendium für bildende Kunst des Senators für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin, 1988
Berliner Bank AG
Commerzbank Berlin AG
Deutsche Bank AG | Frankfurt | Berlin | Hamburg
Dexia Hypothekenbank AG
Henning Pharma AG
Investitionsbank Berlin AG
Museum Haus am Checkpoint Charlie
Neuer Berliner Kunstverein (Artothek)
Siemens AG
Stadtmuseum Weimar
Stadt St. Ingbert
Verein Berliner Kaufleute und Industrieller
2012Kunstbüro Berlin, Deutschland
2010Luise, Galerie Kunstkontor, Potsdam , Deutschland
2009Galerie Lorch+ Seidel Contemporary, Berlin, Deutschland
2009The royal rabbit, Haus am Lützowplatz, Berlin, Deutschland
2003Galerie Lorch+ Seidel Contemporary, Berlin, Deutschland
2000Wissenschaftskolleg zu Berlin, Deutschland
1997Kunststiftung pro arte, Ulm, Deutschland
1997Investitionsbank, Berlin, Deutschland
1996Raab - Boukamel Gallery, London, UK
1996Raab Galerie, Berlin, Deutschland
1995Wissenschaftskolleg zu Berlin, Deutschland
1994Ratner Gallery , Chicago, USA
1993Raab - Boukamel Gallery , London, UK
1992Galerie 48, Mainz, Deutschland
1990Galerie Kemper, Köln, Deutschland
1984Pietra Santa Fine Arts, New York, USA