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Über Bert SternBert Stern (1929–2013) prägte die Welt der Fotografie nachhaltig. Mit seinen innovativen Werbekampagnen in den 1950er und 1960er Jahren begann er, sich einen internationalen Namen zu machen: Seine einzigartig klare und zugleich…Werkinfo
Bert Stern (1929–2013) prägte die Fotografie nachhaltig mit einer klaren, zugleich emotionalen Bildsprache, die die kommerzielle Fotografie revolutionierte. Berühmt wurde er vor allem für seine ikonischen Porträts der Stars einer ganzen Ära. Als einer der gefragtesten Fotografen seiner Zeit inszenierte er Persönlichkeiten der Popkultur in unzähligen Variationen. Seine dynamischen Contact Sheets zeigen diesen kreativen Prozess: spontane Bildfolgen, die Momente festhalten, in denen Persönlichkeit und Mythos miteinander verschmelzen.HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Bert Stern (1929–2013) prägte die Welt der Fotografie nachhaltig. Mit seinen innovativen Werbekampagnen in den 1950er und 1960er Jahren begann er, sich einen internationalen Namen zu machen: Seine einzigartig klare und zugleich emotionale Bildsprache revolutionierte die kommerzielle Fotografie, insbesondere seine berühmte Smirnoff Wodka Kampagne, die er vor der Kulisse den ägyptischen Pyramiden inszenierte. Die stilistische Neuheit brachte ihm weltweiten Ruhm ein, doch seine Portraits von den Ikonen einer Ära schrieben Geschichte. Als einer der gefragtesten Fotografen seiner Zeit lichtete Stern zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten der Popkultur ab – darunter Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor, Brigitte Bardot und Twiggy.
Sterns Fotoserie mit Marilyn Monroe, bekannt als "The Last Sitting", wurde 1962 im Bel-Air Hotel in Los Angeles kurz vor ihrem Tod aufgenommen und ist bis heute eines der berühmtesten Shootings der Pop Ikone. Über den Zeitraum von drei Tagen entstanden intime und eindringliche Porträts, darunter auch Aktaufnahmen. Die Fotografien machten sowohl Monroe als auch Stern unsterblich. In ihnen zeigte sich nicht nur Sterns subtile Kunstfertigkeit, einen Star durch ideale Lichtverhältnisse und bemerkenswerter Nonchalance zum Leuchten zu bringen. Er verstand es zudem meisterhaft, eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, die auch unbekanntere Seiten bekannter Gesichter zum Vorschein bringt, wie die authentischen Portraits Marilyn Monroes eindrucksvoll zeigen.
Dank der LUMAS Lentikular-Technik, einer Weltneuheit in der Präsentation der ikonischen Fotosession, kommt der Betrachter dem Hollywoodstar so nah wie nie zuvor: Eine Drucktechnik, die durch ihre Veränderlichkeit bei der Betrachtung aus verschiedenen Winkeln eine fast dreidimensionale Erfahrung ermöglicht. Sie fängt Marilyn Monroes schillernde Facetten strahlender denn je ein – mal ausgelassen, mal ernst, mal verführerisch. Unterschiedliche, handverlesene Sequenzen versetzen den Betrachter ins alte Hollywood und lassen ihn durch Bert Sterns Linse schauen und das Shooting nahezu hautnah miterleben.
Sterns intime Beziehung zu Monroe spiegelt sich in der Intensität der Aufnahmen wider. Die Vielfältigkeit der Rollen, die Monroe verkörperte – von klassisch elegant und schüchtern bis spielerisch und sinnlich – betont die zeitlose Anziehungskraft dieser Fotos. „Dasselbe Licht, das sie berührte, drang durch das Objektiv einer Kamera und ließ diese Bilder von ihr zurück.“
Sterns Leben war intensiv und exzessiv, geprägt von seiner Leidenschaft und den fließenden Grenzen zwischen Beruf und Privatem. Sein umfangreiches Werk findet sich heute in führenden Museen, darunter das MoMA in New York. Seine Anfänge fand Stern beim "Look Magazine", wo er als Postangestellter von Stanley Kubrick zur Fotografie inspiriert wurde. Später arbeitete er selbst als Fotograf für Kubricks Filmklassiker „Lolita“. Sein Werk ist zudem von Fotografen wie Irving Penn und Richard Avedon beeinflusst. Seine Fotografien, insbesondere die „The Last Sitting“ Serie, gelten als Meilensteine der Portraitfotografie.
Stern war dafür bekannt, nicht nur die äußere Schönheit, sondern auch die Vulnerabilität und Einzigartigkeit seiner Modelle einzufangen. So retuschierte er beispielsweise keine Narben, um die Person allumfassend in ihrer natürlichen Schönheit und schönen Natürlichkeit einzufangen. In „The Last Sitting“ traf diese Qualität auf den Perfektionismus der Stilikone: Bilder, die ihr nicht gefielen, zensierte Marilyn Monroe spontan mit dem, was sie bei sich trug – von Haarspangen bis Nagellack. Wie ihr Schönheitsfleck, der ein ganzes Schönheitsideal formte, wurden die von ihr gekennzeichneten Werke zu einem wahren Unikat. Statt die pure Schönheit zu stören, wurde sie durch ein Kontrast-Element hervorgehoben.
Die Multiphase Editionen machen aus Aufnahmen, die in die Geschichte eingingen, Meisterwerke der Gegenwartskunst: zwischen historischer Bedeutung, innovativem Charakter und zeitloser Schönheit.
Die weltweit ersten bewegten Multi-Phase Portraits von Marilyn Monroe werden nun ergänzt durch Kontaktabzüge – ganz in Bert Sterns Tradition, mehr als ein Gesicht zu zeigen: Sie fangen eine ganze Persönlichkeit, ein ganzes Lebensgefühl, die ganze Geschichte ein. In diesen Sequenzen offenbart sich Sterns Fähigkeit, die Essenz eines Charakters, einer Verbindung, eines Augenblicks herauszukristallisieren. Es sind Aufnahmen, die unter die Oberfläche dringen, intim und tiefgreifend.
Das Spektrum der Szenen ist breit – was sie verbindet, ist ihre Intensität: mal als eindringlicher Blick, mal als spürbares Knistern. Mal vor der Linse, mal zwischen Modell und Fotograf. So begegnen wir Romy Schneider und Alain Delon in hingebungsvoller Nähe: Die Aufnahme einer Romanze, die weit über die Leinwand hinausstrahlte und in die Geschichte einging. In einem intensiven Portraitshooting begegnen wir der jungen Kate Moss in ihrer unvergleichlichen Präsenz – an der Schwelle zu einer Weltkarriere . Serge Gainsbourg und Jane Birkin erscheinen in tänzerischer Bewegung, spielerisch, doch voller Spannung. Und schließlich Marilyn Monroe – Aufnahmen, in der wir nicht nur Marilyn hautnah begegnen, sondern auch die Nähe zwischen Fotografen und Pop-Ikone fühlen können.
Es sind Kontaktabzüge, die uns Zutritt zu glamourösen Welten verschaffen – und unter ihre glitzernde Oberfläche blicken lassen, wo wir Menschen statt Legenden begegnen. In ihrer Wahrhaftigkeit, Verspieltheit und Verletzlichkeit – so bewegt wie bewegend.
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