Solar Habana y Amargura II von Werner Pawlok
Werner Pawlok

Solar Habana y Amargura II

2015 / 2017
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
50 x 70
Bestseller
110 x 154
Bestseller
140 x 196
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Rahmen

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm, Spessart-Eiche schwarz, 84 x 104 cm(Außenmaß)

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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 110 x 154 cm(Außenmaß)

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 15 mm mit Acrylglas glänzend, Kanadischer Ahorn braun, 114,4 x 158,4 cm(Außenmaß)

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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 140 x 196 cm(Außenmaß)

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 30 mm mit Acrylglas glänzend, Kanadischer Ahorn braun, 147,6 x 203,6 cm(Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

€ 499,00
inkl. MwSt. zzgl. € 19 Versand | Werknummer: WPA115
Hintergrundinformationen zu Werner Pawlok
Einführung
ÜBER DAS WERK

New Orleans - Undercurrent

„Die Vergangenheit verschwindet hier nicht so schnell wie an anderen Orten“, sagte der Musiker Bob Dylan einmal über New Orleans. Die amerikanische Jazz-Metropole strahlt eine kaum in Worte zu fassende Magie aus: Kolonialer Charme trifft auf eine Musikszene von historischer Bedeutung. In New Orleans vermischt sich jazzige Hochkultur mit einem reizvollen Intellekt - zu jeder Stunde findet sich ein Barhocker, irgendwo zwischen Relikten aus der französischen oder spanischen Kolonialzeit.

Durch die Fotografien von Werner Pawlok kann man diese Atmosphäre tief erspüren: In seiner Serie New Orleans – Undercurrent führt er den Betrachter durch historische Räumlichkeiten, die auch bis heute ihren sinnlichen Charme bewahrt haben. Pawlok lässt die Interieurs ganz für sich allein sprechen: Der Betrachter atmet den Duft der geschichtsträchtigen Bar im Napoleon House ein und genießt die unvergleichliche Schönheit einer Stadt, die auch die „Wiege des Jazz“ genannt wird.

Cuba Expired

Kann man Lebensfreude in einem menschenleeren Raum sichtbar machen? Werner Pawlok kann das. In den verfallenen Häusern Havannas hat der Fotograf nicht nur den morbiden Charme der karibischen Metropole eingefangen, sondern auch die Vitalität der Habaneros aufgespürt.

Vergangener Glanz und Spuren des Untergangs liegen ganz nah beieinander in den Havanna-Aufnahmen von Werner Pawlok. Vertrauensvoll entblößen die Paläste der alten Zuckeraristokratie scheinbar nur ihm ihr verwittertes Antlitz. Die Schönheit der kubanischen Hauptstadt und die Geschichten der Habaneros haben einen bittersüßen Beigeschmack. Es ist eine versunkende Welt, die dem Verfall anheim gegeben ist. Pawlok zieht den Betrachter in den Bann der alten Großstadt, in der der einstige Luxus nur noch als Relikt aus der Vergangenheit zu erahnen ist.

Photography Paintings

Werner Pawloks riesige Bilder von jungen Frauen sind Transfers großformatiger Polaroids auf Büttenpapier oder Leinwand. Zur Bearbeitung der Positive nutzt der Künstler sein Talent als Maler. Diese Technik, die beide Kunstrichtungen so perfekt verbindet, hat Pawlok erfunden und durch sie ist er international berühmt geworden. Die „Photography Paintings“ stammen aus den frühen 1990er-Jahren.

Ihre feintonige Aura und die klassische Komposition zitieren große Werke der Kunstgeschichte, doch durch die zeitgemäße Farbgebung und die Stilisierung bleiben die Bilder als Zeugnisse der Moderne im Hier und Jetzt. Nur zwei Kameras gibt es weltweit, die ein Polaroid im Format 50 x 60 cm verarbeiten können. Aufnahmematerial ist so gut wie gar nicht mehr existent. Kein Hindernis für Werner Pawlok, der die einzigartige Technik für seine Werke zu nutzen weiß.

ÜBER DEN KÜNSTLER

Der Autodidakt Werner Pawlok griff als Sechzehnjähriger zur Kamera, um sein Idol Jimi Hendrix 1969 auf der Bühne zu fotografieren. Seither blickt der gebürtige Stuttgarter mit seinem Objektiv in die Tiefe – des Raums und der Seele. Selbst wenn Menschen vor der Kamera das nicht zulassen wollen, gelingen Pawlok einzigartige Fotografien, die das Wesen des Portraitierten einfangen.

Durch zahlreiche internationale Preise, Einzel- und Gruppenausstellungen mit Künstlergrößen wie Warhol, Richter, Mapplethorpe und Polke genießen Pawloks Arbeiten weltweit große Anerkennung. Begonnen hat seine Karriere 1977, als er sein erstes Atelier in Esslingen am Neckar gründete. Sieben Jahre später wechselte Pawlok nach Stuttgart. 1988 ging er für ein Jahr nach New York. Neben seinen eindringlichen schwarzweißen Polaroid-Portraits von Schriftstellern erkennt man Pawloks Handschrift vor allem an seinen ,Photography Paintings‘ oder den Celebrity- und Modeaufnahmen.

ARBEITSWEISE

Werner Pawlok ist ein Autodidakt. Das heißt nicht nur, dass er sich die Technik allein beigebracht hat. Er ist auch ein Künstler, der sich nicht aufhalten lässt, weil er etwas nicht kann oder etwas angeblich nicht geht. So hat er sich eine von weltweit zwei existierenden großformatigen Polaroidkameras gesichert. Und so nähert er sich seinen Motiven. Unerschrocken und offen für das Ergebnis.

Bei den Polaroid-Transfers verbindet Pawlok Malerei und Fotografie. Er hat ein Verfahren entwickelt, die Negative der großformatigen Polaroids auf Büttenpapier zu übertragen und mit Malerei zu ergänzen. Pawloks Stil ist die Abwechslung. Jeder neuen Herausforderung begegnet er mit Neugier und Offenheit.
Vita
1953geboren in Stuttgart, Deutschland
1977-78Dozent an der Akademie der Künste, Stuttgart, Berlin
1980Gründer der ersten Fotografiegalerie in Süddeutschland
1988-89erstes Studio in New York, USA
lebt und arbeitet in Stuttgart, Deutschland
Ausstellungen

Einzelausstellungen

2013Blumen, Galerie Tobias Hirschmann, Berlin, Deutschland
2013views - faces of literature, Art Week, Hamburg, Deutschland
2012Werner Pawlok Fotografien, Kunsthalle Messmer, Riegel am Kaiserstuhl, Deutschland
2010moving cities, G3 Gallery, Hamburg, Deutschland
2009Cuba – expired, Oliver Gordon Gallery, Toronto, Canada
Werkschau / Retrospektive, Galerie Andreas Baumgartl, München, Deutschland
2008Cuba – expired, Galerie Breuer+Kansky, München, Deutschland
2007Views - faces of literature, Porsche, Stuttgart, Deutschland
1999Dantes Commedia, Galerie Tobias Hirschmann, Frankfurt, Deutschland
1998Master Pieces, Museum of Modern Art, Ljubljana, Slowenien
1997Dantes Commedia, Galerie Benden + Klimczak, Köln, Deutschland
1996Transfers, Gallery Raab Boukamel, London, UK
Transfers, Contemporary Art Gallery, Zürich, Schweiz
1994Crying Animals, Galerie Hans Mayer, Düsseldorf, Deutschland
1993Transfers, Second Photobienale in New Delhi, Indien
Stars & Paints, Musée de l'Elysée, Lausanne, Schweiz
1992Transfers, Musée de l´Elysée, Lausanne, Schweiz
1991Photography Paintings, Fotografie Forum International, Frankfurt, Deutschland

Gruppenausstellungen

2013Sammlung Gunter Sachs, Kunsthalle Schweinfurt, Deutschland
Leigh Bowery, Espace Culturel Louis Vuitton, Paris, Frankreich
2012XTRAVAGANZA, Staging Leigh Bowery, Kunsthalle Wien, Österreich
Polaroid, The Finnish Museum for Photography, Helsinki, Finnland
2011Photography in the fast lane, Galerie der Stadt Sindelfingen, Deutschland
Light my fire, Nimbus Group Mock-up, Stuttgart, Deutschland
Psychadelic Record Sleeves, Duncan Smith Gallery, Stuttgart, Deutschland
2010Dezemberschau, Galerie AK 1 Stuttgart, Deutschland
2009Australia's Bushfire Exhibition, McCulloch Gallery, Melbourne, Australien
2008The big picture I + II, Oliver Gordon Gallery, Toronto, Kanada
2006Accrochage, Gallery Andreas Baumgartl, München, Deutschland
2003Photography in Advertising, Design Center, Malmö, Schweden
2000Images Beyond the naked eye, Museo, Den Haag, Niederlande
1998Augenlust, Kunsthaus Hannover, Deutschland
1993Milk Glas, Chicago Athenaeum Museum of Design, Chicago, USA
Columbus / Artists United for Nature, Sony Headquater, Tokyo, Japan
1991Coulour, Hamilton´s Gallery, London, UK

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